Mo Farah gegen Geoffrey Mutai

Topduell beim New York-Halbmarathon

Am 16. März 2014 beim New York-Halbmarathon treffen die beiden Top-Läufer Mo Farah und Geoffrey Mutai aufeinander. Arne Gabius peilt sein Halbmarathon-Debüt an.

New York City Halbmarathon

Im New Yorker Central Park wird am Sonntag der Halbmarathon gestartet.

Bild: photorun.net

Das Duell zwischen dem Doppel-Olympiasieger Mo Farah und dem schnellsten Marathonläufer aller Zeiten, Geoffrey Mutai, steht am 16. März 2014 im Mittelpunkt beim Halbmarathon in New York, wo Arne Gabius (LAV Stadtwerke Tübingen) sein Debüt über diese Distanz laufen wird.

Der Brite Farah hatte das Rennen 2011 bei seinem ersten Versuch im Halbmarathon auf Anhieb gewonnen. Er stürmte ein Jahr später zu olympischen Goldmedaillen in London über 5.000 und 10.000 m. Der Kenianer Mutai lief 2011 in Boston 2:03:02 Stunden. Allerdings konnte diese Zeit nicht als Marathon-Weltrekord anerkannt werden, da die dortige Strecke die Voraussetzungen für offizielle Rekorde nicht erfüllt.

Über die Halbmarathondistanz ist Mutai bisher klar schneller gelaufen als Farah. Der Kenianer erreichte vor einem Jahr in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) 58:58 Minuten. Der Brite lief im vergangenen September 60:10 in Newcastle. Beide, Farah und Mutai, werden in einem Monat erneut aufeinander treffen: Beim London-Marathon läuft der Brite sein Debüt über die 42,195 km.

Hinter den beiden Stars ist das Feld jedoch nicht mehr besonders hochklassig besetzt. Erst im Bereich um 61 Minuten herum finden sich eine Reihe von Namen auf der Startliste. Dennoch darf man von Arne Gabius keine Top-Platzierung erwarten, wie sie Sabrina Mockenhaupt vor einem Jahr erreicht hat. Sie war damals Vierte in New York. Dass der 32-jährige Gabius in diesem Frühjahr einen Halbmarathon rennt, kommt eher überraschend. Und dass er sich dafür New York ausgesucht hat, ist mutig. Denn die Strecke führt auch durch den welligen Central Park und ist daher nicht einfach. Man darf gespannt sein, was Arne Gabius in New York laufen kann, zumal er bisher eher nur nebenher auf der Straße gestartet ist und dort entsprechend auch keine Bäume ausgerissen hat. Der 5.000-m-EM-Silbermedaillengewinner von 2012 hat eine 10-km-Bestzeit von 28:35 Minuten.

Im Feld der Frauen sind sieben Läuferinnen, die Bestzeiten von unter 70 Minuten vorweisen können. Hilda Kibet (Niederlande/67:59) und Caroline Kilel (Kenia/68:16) sind die schnellsten auf der Startliste. Doch zu beachten sein wird unter anderen auch die Kenianerin Sally Kipyego. Die 10.000-m-Olympiazweite läuft ihr Debüt über die Halbmarathondistanz.

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