Halbmarathon-WM

Top-Zeiten bei Halbmarathon-WM in Birmingham

Zersenay Tadese in 59:35 und Mary Keitany in 66:36 Minuten siegten bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften.

Zersenay Tadese

Zersenay Tadese gewann erneut den Halbmarathon-WM-Titel in Birmingham.

Bild: www.photorun.net

Zersenay Tadese wurde bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Birmingham zum alleinigen Rekord-Sieger dieser Meisterschaften. Denn zum vierten Mal in Folge gewann der 10.000-m-WM-Zweite von Berlin hier die Goldmedaille. 2006 allerdings wurde anstelle eines Halbmarathons ein 20-km-Rennen gelaufen.

„Es war ein schwieriges Rennen mit starker Konkurrenz und zudem auch einigem Wind“, sagte Zersenay Tadese, der sich dennoch bereits nach rund 10 km von seinen Konkurrenten löste und einer souveränen Titelverteidigung entgegen lief.

Während sich der als vermeintlich stärkster Herausforderer gehandelte Kenianer Sammy Kitwara am Ende mit Rang zehn in 61:59 Minuten zufrieden geben musste, sprang ein Landsmann in die Bresche: Bernard Kipyego setzte sich in einem packenden Schlussspurt in 59:59 Minuten mit lediglich einer Sekunde Vorsprung vor dem überraschend starken US-Amerikaner Dathan Ritzenhein durch. Kipyego war erst im April seinen ersten Halbmarathon gelaufen und hatte dabei gleich das hochkarätig besetzte Rennen in Berlin gewonnen. Damals lief der inzwischen 23-Jährige auf Anhieb 59:34 Minuten, dann steigerte er sich in Rotterdam auf 59:10.

Hinter dem mit 60:00 Minuten persönliche Bestzeit laufenden Dathan Ritzenhein belegten Wilson Kiprotich (Kenia/60:08), Samuel Tsegay (Eritrea/60:17) und Wilson Chebet (Kenia/60:59) die nächsten Ränge. Bester Europäer war der Italiener Daniele Meucci, der als 18. nach 62:43 im Ziel war.

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