Towerrunning World Cup

Titelfavorit unter Druck

Der deutsche Hoffnungsträger Thomas Dold will bei seinen Heimrennen in der Weltcup-Wertung aufholen.

Skyrun Frankfurt 2

Thomas Dold (vorne rechts) kämpft um den Weltcup-Gesamtsieg.

Bild: Towerrunning e.U.

Ein langer Winter ist vorbei und nach den ersten 50 Rennen sind die Ausgangspositionen bezogen. Traditionell kam der Großteil der bisherigen Rennen in Nordamerika zur Austragung, daher verwundert es auch nicht, dass sich die USA in der Nationenwertung vor Deutschland und Italien an der Spitze festgesetzt hat.

In der Damenwertung führt ganz knapp Cindy Harris aus den USA vor der neuseeländischen Überraschungssiegerin des Empire State Building Run Up Melissa Moon. Im wöchentlichen Abstand wechselte im März die Führung bei den Herren zwischen Javier Santiago aus Mexiko und dem Amerikaner Jesse Berg, wobei aufgrund der vielen Starts beider bereits in dieser frühen Weltcupphase die Streichresultate eine Rolle spielen. Aktuell liegt der Mexikaner Santiago trotz einer knappen Niederlage gegen Berg beim „Climb Chicago“ in den „Presidental Towers“ mit 12 Punkten Vorsprung vorne.

Unter Druck kommen hingegen allmählich die europäischen Athleten, angeführt vom Titelfavoriten Thomas Dold, der trotz Siegen in New York und Mailand nur den dritten Rang belegt und bereits einen deutlichen Rückstand in die im Mai anstehenden Heimrennen mitnehmen wird.

In jedem Fall zeichnet sich ein deutlich engeres Rennen um den Gewinn des Towerrunning World Cup ab als bei der Premieren-Saison im Vorjahr.

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