Mülheimer Rennbahncross 2013

Tiefes Geläuf auf der Galopprennbahn

Beim Mülheimer Rennbahncross 2013 blieben keine Schuhe sauber. Tiefer Schlamm und Hindernisse aus Heuballen stellten die Läufer vor echte Herausforderungen.

Mülheimer Rennbahncross 2013 - Die Fotos
Mülheimer Rennbahncross 2013 Highlight

Beim Mülheimer Rennbahncross 2013 hatten die Teilnehmer mit tiefem Geläuf und Heuballen zu kämpfen.

Bild: Thomas Koch

Bei der elften Auflage des Mülheimer Rennbahncross am Sonntag, dem 8. Dezember 2013, hatten die Teilnehmer mit tiefem Geläuf zu kämpfen. Das Orkantief Xaver hatte die Laufstrecke, die über die Mülheimer Galopprennbahn führt, in eine Schlammlandschaft verwandelt. Als zusätzliche Hindernisse waren Heuballen ausgelegt worden, deren Überquerung kurz vor dem Ziel manchem Läufer mit schweren Beinen sichtlich schwer fiel.

Den Hauptlauf über 8.300 m gewann der Essener Matthias Graute in 29:09 Minuten mit knapp einer Minute Vorsprung vor Yilmaz Muharrem (Ayyo Team Essen, 30:04) und Peter Kurtz (LC Rapid Dortmund, 30:10). Graute ist von Haus aus Triathlet und startet für den TRC Essen in der 2. Bundesliga. Er nutzte den Lauf als Vorbereitungsrennen für die neue Saison. Bei den Frauen siegte Daniela Shala (DLRG Duisburg) in einer deutlich engeren Entscheidung vor der vereinslosen Sabine Schön, die nur 17 Sekunden zurücklag und Susanne Vizzari (Speed Cat), die wenig später folgte. Daniela Shalas Zielzeit betrug 37:15 Minuten.

Im Jedermann-Crosslauf über 4.100 m siegte Lokalmatador Amos Zeller vom TSV Viktoria Mülheim in 13:53 Minuten vor Markus Beßling (TUSEM Essen, 14:04) und Jan Neuens (LC Duisburg, 14:07). Die Frauenkonkurrenz konnte Jana Hoffmann (LC Duisburg) in 17:13 Minuten überlegen für sich entscheiden. Deutlich abgeschlagen folgten Anja Tempelhoff (TUSEM Essen, 18:53) und die vereinslose Anke Klasmeier (20:16) auf den Plätzen.

Gegenüber den Vorjahren waren die Teilnehmerzahlen zurückgegangen, Peter Degener vom Organisationsteam Marathon Mülheim an der Ruhr zeigte sich dennoch zufrieden: „Aufgrund des unsicheren Wetters gab es etwas weniger Anmeldungen als sonst. Wichtig ist für mich aber, dass sich die Teilnehmer wohlfühlen. Wir machen eine Veranstaltung von Läufern für Läufer.“