Patrick Ereng siegte

Teilnehmerrekord beim Zürcher Silvesterlauf

18.125 Läufer liefen beim 36. Zürcher Silvesterlauf in Zürich am 16. Dezember 2012 ins Ziel. Viktor Röthlin war als Fünfter schnellster Schweizer.

Zürcher Silvesterlauf 2012 Viktor Röthlin

Viktor Röthlin belegte als schnellster Schweizer den fünften Platz.

Bild: Felix Brunner

20.771 Läufer meldeten sich zum 36. Zürcher Silvesterlauf am 16. Dezember 2012 an und machten aus dem Zürcher Silvesterlauf erneut einen Erfolg. Davon starteten 18.281, 18.125 schafften es in die Wertung. Mit Patrick Ereng und Cynthia Kosgei waren auch dieses Jahr kenianische Athleten am schnellsten.

Bei der 36. Auflage des stimmungsvollen Laufs durch die weihnachtlich geschmückte Zürcher Altstadt waren von Kindern bis zu Rentnern und von Hobby- bis zu Weltklasse-Läufern alle vertreten. Die Wetterbedingungen waren beim 36. Zürcher Silvesterlauf ideal. Mit 9 Grad war es nicht zu kalt, und auch der Regen hörte rechtzeitig auf.

In den Elite-Kategorien war das Tempo vom Start weg sehr hoch. Beide Rennen wurden von Läufern aus Afrika dominiert: Bei den Herren griff der Kenianer Jacob Kendagor schon in der ersten Runde an. Bis zur Rennmitte baute er seinen Vorsprung aus, dann musste er seinem hohen Starttempo Tribut zollen. Bis ins Ziel fiel Kendagor auf Rang drei zurück, Abraham Tadesse und Patrick Ereng zogen noch vorbei, letzterer sicherte sich den Sieg. Im Rennen der Damen zeichnete sich früh ein kenianisches Duell ab. Vorjahres-Siegerin Caroline Chepkwony setzte sich mit Cynthia Kosgei ab, die im Endspurt mehr Reserven hatte. Durka Frey lief dahinter auf Rang drei.

Auch die ganz kleinen durften beim Zürcher Silvesterlauf um die Wette laufen.

Bild: Felix Brunner

Hinter der Phalanx der Afrikaner schenkten sich die Schweizer Läufer im Kampf um den Post-Cup-Gesamtsieg nichts. Bei den Damen trat die Führende Mirja Jenni vom Start weg die Flucht nach vornean. Bis ins Ziel musste die Bernerin nur Fabienne Schlumpf vorbei lassen, ihre direkten Konkurrentinnen um den Gesamtsieg konnte sie aber hinter sich halten. Hinter den vier schnellen Männern aus Afrika lieferten sich Viktor Röthlin und Philipp Bandi das erwartete, spannende Duell. Bis zur Mitte des 8,8 Kilometer langen Rennens konnte sich Bandi an den Fersen von Röthlin behaupten, dann musste der Berner den Obwaldner ziehen lassen. "Ich wusste aber, dass mir auch Rang zwei für den Gesamtsieg im Post-Cup reicht. Darum habe ich auf der Ziellinie vier Liegestütze gemacht – eine für jeden meiner vier Gesamtsiege", so Bandi, der die ganze Zielgerade jubelnd hinter sich gebracht und dabei den Applaus des Publikums genossen hatte.

Zürcher Silvesterlauf 2012 Kinder

Bild: Jürg Kaufmann

In der I'm fit Kategorie starteten über 100 Schulklassen.

Viktor Röthlin wurde seinem Ruf als schnellster Schweizer Langstreckler auch in Zürich gerecht. Hinter vier Afrikanern belegte der Obwaldner Rang Fünf. Dies wird wohl seine letzte Teilnahme am Zürcher Silvesterlauf gewesen sein, denn 2013 will er im November am New-York-Marathon teilnehmen und 2014 will er seine Karriere mit den Europameisterschaften im eigenen Land abschliessen. Philipp Bandi beendet mit dem Gesamt-Post-Cup-Sieg seine Karriere. Beim Post-Cup 2012 wurden insgesamt sechs Rennen gewertet. Beim Finale anlässlich des Zürcher Silvesterlauf gab es doppelte Wertungspunkte.

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