Gourmet-Halbmarathon Saarbrücken 2014

Susanne Hahn schneller als der erste Mann

Beim Gourmet-Halbmarathon in Saarbrücken beendete Susanne Hahn ihre Karriere. In 1:15:48 Stunden wurde sie Gesamtsiegerin, war sogar schneller als der erste Mann.

Susanne Hahn

Susanne Hahn verabschiedete sich beim Gourmet-Halbmarathon in Saarbrücken aus dem Leistungssport.

Bild: Veranstalter

Beim diesjährigen Gourmet-Halbmarathon in Saarbrücken gingen am 21. September exakt 1.908 Läufer an den Start. Bei der außergewöhnlichen Veranstaltung wurden drei Distanzen angeboten: ein 10 km-Lauf, ein Halbmarathon und ein Staffel-Halbmarathon, bestehend aus vier Teilnehmern. Fast noch wichtiger als der Lauf, ist beim Gourmet-Halbmarathon die „Verpflegung“ nach dem Rennen. Diese hat aber nichts mit der üblichen Rennverpflegung zu tun. Beim Gourmet-Halbmarathon erwarten die Teilnehmer im Zielbereich nämlich allerlei Köstlichkeiten, zubereitet von dem Sternekoch Cliff Hämmerle und seinem zehnköpfigen Team. Besonders beliebt bei den Finishern war dieses Jahr ein Smoothie bestehend aus Gurken, Äpfeln, Avocados und Mangos. Neben Klassikern wie Schoko-Banane und Mirabellen-Tarte gab es zum Beispiel aber auch eine Ciabatta- Kreation mit gehackten Mandeln und Feigen. „Wir waren wieder auf alles vorbereitet. Aber es ist ein Phänomen, wie viel die Teilnehmer nach einem Lauf verputzten können. Die haben uns wieder die Bude eingerissen“, sagte Cliff Hämmerle. Der kulinarische Berater des Laufes ging auch selbst wieder beim Halbmarathon an den Start.

Gourmet-Halbmarathon war Susanne Hahns letzter Wettkampf

Den diesjährigen Halbmarathon nutzte eine saarländische Persönlichkeit der Läuferszene, um Lebewohl zu sagen. Susanne Hahn vom SV Saar 05 Saarbrücken wählte den Genuss-Lauf, um hier das letzte Rennen ihrer aktiven Karriere zu bestreiten. Die Marathon-Olympiateilnehmerin von Peking und London ging auf die 21,1 Kilometerstrecke. Obwohl sie sich in erster Linie von ihren Fans verabschieden wollte, gab Hahn beim Halbmarathon alles. Mit einer Zeit von 1:15:48 Stunden war sie sogar schneller als der erste Mann, Sammy Schu. Nach Platz drei im Vorjahr hatte dieser im Wettbewerb der Herren mit einer Zeit von 1:17:59 die Nase vorne. „Wenn eine Frau vor mir ins Ziel kommt, bekomme ich keine Komplexe. Zumal ich gerade erst noch bei einem anderen Wettbewerb am Start war. Das war heute eher ein schöner Sonntagnachmittag-Lauf“, sagte Schu. Zweiter bei den Männern wurde Rainer Augustin mit einer Zeit von 1:18:03, gefolgt von Alexander Sutschet mit 1:18:34. Zweite Frau wurde in 1:29:20 Mary Foley. Esther Blum-Jung wurde mit 1:34:50 Dritte.

Das 10 km-Rennen der Herren entschied nach 35:25 Dennis Stalla für sich. Auf den weiteren Plätzen folgten Didier Parcot (36:14) und Eric Biermann (36:26). Erste Frau war Karin Badt (39:43), gefolgt von Bärbel Mertiny (43:25) und Steffi Mayer (44:59). Der Staffelsieg bei den Frauen ging an die Mannschaft „Team 4 Pacemaker Mira“ (1:51). Erste Männerstaffel war „Familie kW – Volle Leistung“.

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