Erfahrungsbericht Florian Köser

StrongmanRun auf dem Nürburgring

Im Dreier-Team lief Florian Köser den StrongmanRun 2013. Für Runner's World berichtet er von seinem Start am Nürburgring.

StrongmanRun 2013 - Das Rennen

Wir starteten früh morgens Richtung Nürburgring. Bereits zwei Kilometer vor dem Ring wurde uns das ganze Ausmaß der Veranstaltung bewusst, als wir auf einer Landstraße im Stau standen. Zwischenzeitlich war mein Schwager leider krankheitsbedingt ausgefallen, aber zwei ehemalige Kollegen waren auch angemeldet und begleiteten mich. Die Menschenmassen am Ring waren beeindruckend. Ich musste meine Startunterlagen noch schnell abholen, aber kurze Zeit später war ich dann umgezogen und hatte meine Familie, Freunde und Mitläufer wiedergefunden. Dann haben wir uns an die Startlinie begeben.

Florian Köser nahm im Team am StrongmanRun 2013 teil.

Bild: privat

Mit lauter Musik, Anfeuerungsrufen der Moderatoren und Feuerwerk ging der Lauf los. Die ersten Hindernisse, zum Beispiel Strohballen, waren einfach. Es ging über den Ring und dann an den Tribünen treppauf und treppab. Hinter einen Blumenwiese mussten dann Matschfelder und Wassergräben überquert werden. Die Stimmung war optimistisch und alle Leute hatten riesigen Spaß. Die Läufer waren alle hilfsbereit und freundlich – total klasse! Kurz vor Schluss der ersten Runde kamen die schwierigsten Hindernisse: Autoreifen, Container und Kletternetze. Aber dennoch haben wir die erste Runde gut geschafft. Aufgrund von Staus an manchen Hindernissen haben wir rund 2:46 Stunden gebraucht. Bei der zweiten Runde machten die kleinen Hindernisse wie Strohballen und Teppen schon weitaus mehr Probleme.

StrongmanRun 2013: "Auf dem vorletzten Hindernis hatte ich den schlimmsten Wadenkrampf meines Lebens!"

Nach etwa 17 Kilometern ging es nochmal eine längere Strecke bergauf. Es tat einem alles weh, aber Aufgeben kam nicht in Frage. Bis ins Ziel musste doch irgendwie zu schaffen sein, selbst wenn man kriechen muss. Die letzten zwei Kilometer waren noch einmal besonders hart. Dort warteten wieder die Reifen und Container. Trotzdem waren immer noch alle hilfsbereit und freundlich: die Vorderen haben den Unteren die Hände gereicht, um hoch zu helfen. Auf dem vorletzten Hindernis habe ich den schlimmsten Wadenkrampf meines Lebens bekommen. Meine Mitläufer waren direkt besorgt, und einen Wimpernschlag später war auch ein Sanitäter da. Aber ich konnte das Ziel sehen und wollte die letzten 300 Meter noch schaffen. Also wurde vorsichtig weitergehumpelt.

Nach dem letzten Hindernis bin ich dann nach 4:40 Stunden im Ziel angekommen. Es gab dort eine Medaille und ein kaltes, alkoholfreies Hefeweizen. Das war das beste Bier, das ich jemals getrunken habe! Wir drei waren stolz wie Oskar, dass wir diese Herausforderung geschafft hatten. Und zum Glück haben wir bis auf ein paar Kratzer und Sonnenbrände keine größeren Blessuren davongetragen. Inzwischen sind wir bereits für das nächste Jahr vorangemeldet und freuen uns schon sehr darauf.

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