Paris-Halbmarathon

Streckenrekorde beim Paris-Halbmarathon

Kenianischer Sechsfach-Erfolg: Sowohl die ersten drei Männer als auch die ersten drei Frauen beim Paris-Halbmarathon kamen aus der Läufer-Nation.

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Peninah Arusei, hier bei einem früheren Sieg, musste sich in Paris mit Rang zwei zufrieden geben.

Bild: photorun.net

Gleich beide Streckenrekorde fielen bei der 20. Auflage des Paris-Halbmarathons am ersten Sonntag im März. Erstmalig wurde bei dem Rennen durch die französische Hauptstadt die Stundenmarke geknackt: Der Kenianer Stanley Biwott gewann in 59:44 Minuten mit deutlichem Vorsprung. Zweiter wurde Bernard Koech (Kenia) in 60:06. Den kenianischen Dreifach-Triumph perfektionierte dann Reuben Lima mit 60:57. Noch nicht in Topform ist offenbar Moses Mosop. Der kenianische Sieger des Chicago-Marathons 2011, der Mitte April in Rotterdam den Marathon-Weltrekord angreifen möchte, musste sich mit Platz sechs in 62:00 Minuten zufrieden geben.

Für den 25-jährigen Sieger Stanley Biwott war es auch eine persönliche Bestzeit und sein erster Lauf unter einer Stunde. Der Kenianer hatte im vergangenen Oktober mit einem Sieg beim Chuncheon-Marathon auf sich aufmerksam gemacht. In Südkorea lief er dabei starke 2.07:03 Stunden.

Qualitativ kaum schwächer als bei den Männern war die Siegzeit im Frauenrennen von Paris. Hier setzte sich Pauline Njeri (Kenia) – bisher international ein unbeschriebenes Blatt – in 67:55 Minuten durch. Hinter der neuen Streckenrekordlerin kam die Vorjahressiegerin Peninah Arusei mit 68:12 als Zweite ins Ziel. Auch bei den Frauen belegte Kenia die ersten drei Plätze: Sarah Jepchirchir lief mit 68:34 ebenfalls eine gute Zeit.

Mit 30.000 Anmeldungen verzeichnete der Paris-Halbmarathon auch breitensportlich einen Rekord.