Engadiner Sommerlauf St. Moritz

Streckenrekord und knapp 2.400 Läufer im Engadin

Daba Temesgen und Helen Bekele gewann den 25 Kilometer langen Engadiner Sommerlauf. Über 11 Kilometer lief die Chilenin Barbara Riveros einen neuen Streckenrekord.

Engadiner Sommerlauf St. Moritz 2017 - Die Bilder
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Alle drei Läufe verlangten den knapp 2.400 Teilnehmern jede Menge ab.

Bild: alphafoto.com

Wieder einmal zog das Laufwochenende um den Engadiner Sommerlauf zahlreiche Läufer an. In diesem Jahr starteten knapp 2.400 Sportler. Für die 25-Kilometer-Läufer ging es dabei vorbei an sechs Seen und durch sechs kontrastreiche Bergort. Während über elf Kilometer der Damen-Streckenrekord fiel und der Äthiopier Fekene Sefu den Herren-Streckenrekord lediglich um drei Sekunden verpasste, siegten über 25 Kilometer Daba Temesgen aus Äthiopien sowie die Vorjahressiegerin Helen Bekele.

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Bevor am Sonntag, den 20. August, der 25 Kilometer lange Hauptlauf sowie der elf Kilometer lange Muragl-Lauf gestartet wurden, ging am Samstag, den 19. August, die Premiere des Vertical Sommerlaufs über die Bühne. Statt einem flachen Lauf durch das Bergpanorama hatten die Teilnehmer eine 5,5 Kilometer lange Strecke zu absolvieren, die vor dem Erreichen des Starts der Ski-Alpin-Herrenabfahrt, der gleichzeitig das Ziel des Laufes bedeutete, mit rund 1.000 Höhenmetern gespickt war. Wo sich im Winter die weltbesten Skifahrer herabstürzen, waren nun motivierte Läufer aktiv. Alle hatten das Ziel die Abfahrtstrecke schnellstmöglich von unten nach oben zu absolvieren. Gerade der als „freier Fall“ bekannte 45 Grad steile Hang inmitten der Strecke verlangte den Läufern dabei alles ab. Der erste Sieger des Vertical Sommerlaufs hieß Curdin Perl. Der Spitzenlangläufer aus Pontresina benötigte 44:14 Minuten und lag somit exakt zweieinhalb Minuten vor dem Zweitplatzierten Tiziano Zeller. Dritter wurde Matthias Kilchoer in 47:56 Minuten. Bei den Damen setzte sich Victoria Kreuzer (52:14 Minuten) vor Nathalie Philipp (57:25 Minuten) und der erst 14 Jahre alten Marina Kälin aus St. Moritz (58:14 Minuten) durch.

1.170 Finisher im Hauptlauf

Nach einem sportlich äußerst interessanten Auftakt am Samstag standen am Sonntag die beiden verbleiben Läufe an. Der mehrheitlich auf Naturstraßen verlaufende 25-Kilometer-Sommerlauf wies dabei einen minimalen Höhenunterschied von 200 Höhenmetern auf. Vorbei liefen die 1.170 25-Kilometer-Finisher dabei am schillernden St. Moritz, Pontresina und der San Gian Kirche, das Wahrzeichen des charmanten Dorfes Celerina. Als Erster erreichte der Athiopier Daba Temesgen nach 1:21:59 Stunden das Ziel und konnte sich so den verdienten Sieg sichern. Innerhalb von 60 Sekunden kamen auch seine beiden engsten Verfolger Dadi Fikru (1:22:45 Stunden) und Stephen Ndege (1:22:59 Stunden) ins Ziel. Bei den Damen gewann Helen Bekele in 1:32:03 Stunden nach 2016 erneut. Das Podest komplettierten Sonia Samuels (1:32:58 Stunden) und Ivana Iozzia (1:35:05 Stunden).

Streckenrekord für chilenische Triathletin Riveros

Besondere sportliche Leistungen konnten die Zuschauer bei bestem Laufwetter bei den Teilnehmern des 11-Kilometer-Laufs sehen. Hier gewann die chilenische Triathletin Barbara Riveros in neuer Streckenrekordzeit (43:48 Minuten). Ihr männliches Pendant, der aus Äthopien stammende Fekene Sefu, hatte sich auch den Streckenrekord als Ziel gesetzt, verpasste diesen am Ende jedoch um drei Sekunden (37:33 Minuten).

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