BAA 10-km-Lauf in Boston 2014

Stephen Sambu mit Jahresweltbestzeit

Mit einer Jahresweltbestzeit von 27:25 Minuten hat der Kenianer Stephen Sambu den BAA 10-km-Lauf in Boston gewonnen.

Stephen Sambu in Boston

Nach nur 27:25 Minuten erreichte der Kenianer Stephen Sambu das Ziel und sicherte sich somit den ersten Platz in Boston.

Bild: photorun.net

Bei dem Rennen, das vom Boston-Marathon-Veranstalter organisiert wird, erreichte der 25-Jährige mit 27:25 Minuten eine weitere Weltklassezeit. Im vergangenen Monat hatte Sambu bereits über 10 km in New York mit starken 27:39 gewonnen. In Boston rannte er am 22. Juni 2014 nun bereits zu seinem vierten Sieg bei einem großen US-Straßenlauf in diesem Jahr.

Auf dem Weg zum 10-km-Erfolg erzielte Sambu zudem die schnellste je gelaufene 8-km-Zeit auf amerikanischem Boden. Er passierte diesen Streckenpunkt mit einer offiziellen Zeitnahme in 22:02 Minuten knapp vor Geoffrey Mutai (Kenia), der am Ende in 27:35 Minuten Zweiter wurde. Über die 8-km-Distanz führt der internationale Leichtathletik-Verband IAAF keine Weltrekorde. Die schnellste je über diese Strecke gelaufene Zeit erzielte der Äthiopier Deriba Merga 2011 im Rahmen des Halbmarathons von Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) mit 21:51.

„Wir wollten von Beginn an schnell laufen, aber ich hatte keine Ahnung von der Bestzeit über 8 km“, sagte Stephen Sambu. Neben ihm und Mutai blieb über 10 km mit Daniel Salel ein weiterer Läufer unter 28 Minuten. Der drittplatzierte Kenianer war nach 27:41 im Ziel. Sehr gute Zeiten gab es auch im Rennen der Frauen. Hier stellte die Äthiopierin Mamitu Daska mit 31:04 Minuten einen Streckenrekord auf und erzielte die zweitschnellste Zeit des Jahres weltweit über diese Distanz.

Zwei weitere Läuferinnen blieben unter 32 Minuten: Die Kenianerin Betsy Saina und Aliphine Tuliamuk-Bolton belegten mit 31:10 beziehungsweise 31:52 die Ränge zwei und drei. „Ich liebe Boston, und es ist immer eine Ehre für mich, wenn ich hierher zurückkommen kann. Boston ist für mich wie eine Heimatstadt“, sagte Mamitu Daska, die das Rennen als erste Frau zum zweiten Mal für sich entscheiden konnte. Im vergangenen Jahr hatte sie in 31:44 Minuten gewonnen.

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