Bramfelder Halbmarathon 2014

Startpistole versagte in Hamburg

Beim Bramfelder Halbmarathon am 19. Oktober gingen mehr als 350 Läufer an den Start. Sie mussten ohne Startschuss loslaufen, da die Startpistole versagte.

Bramfelder Halbmarathon 2014

Start des 10-km-Laufs im Rahmen des Bramfelder Halbmarathons.

Bild: Heiko Dobrick / Laufen in Hamburg

Beim Bramfelder Halbmarathon, der am 19. Oktober stattfand, gingen mehr als 350 Läufer an den Start. Sie verteilten sich auf die Wettbewerbe Halbmarathon, 10-km-Lauf und 5-km-Lauf. Start und Ziel befanden sich auf beziehungsweise neben dem Sportplatz am Gropiusring im Hamburger Stadtteil Bramfeld. Zur 23. Auflage gab es zum rotgelben Blätterwald noch spätsommerliches Wetter dazu.

Los ging's um 9:30 Uhr mit dem Start der 10-km-Läufer, wie immer auf der genauestens vermessenen und bestenlistenfähigen 2x5 km Strecke mit Start vor der Turnhalle. Der dichte Pulk nach dem Startschuss versprach erst einmal ein spannendes Rennen. Denn anders als beim Halbmarathon, wo es zum Auftakt zweimal um den Sportplatz geht und sich schon "Gruppen" herausbilden, ist beim Zehner erst einmal wenig Platz zum Überholen.

Aber nach der ersten Runde hatte sich das Feld doch deutlich entzerrt. Nur die ersten beiden - Benjamin Ehlers (TH Eilbeck) und Martin Dausend (Triteam Lüneburg) - waren immer noch dicht zusammen. Höchstens Insider mögen sich gefragt haben, ob Ehlers, heute mit einer Runden-Durchgangszeit von 19 Minuten, nicht eigentlich schneller könnte. Eine halbe Minute nach den beiden: Michael Juntermanns vom Hamburger Sportclub. Und bestens gelaunt zur Halbzeit die erste Frau: Christiane Beume.

Kurz danach: der Startschuss zum Halbmarathon. Oder vielmehr, der Start, denn die Startpistole hatte heute ihren schlechten Tag und "wollte" weder beim Zehner noch beim Halbmarathon. Noch auf dem Sportplatz gingen in Führung: Lennart Jordan (HSV), Marcel Schlag (LG HNF) und Matthias Secker (Hamburger Laufladen). Etwa 150 weitere Halbmarathonis folgten.

Schnellster über die 21,1 Kilometer war Lennart Jordan vom Hamburger SV. Er benötigte lediglich 1:14:16 Stunden. Jordan sicherte sich damit den Titel des Hamburger Meisters im Halbmarathon. Zweiter wurde Marcel Schlag (LG HNF Hamburg) in 1:17:16 vor Matthias Secker (Hamburger Laufladen) in 1:19:16.

Dänin gewinnt Bramfelder Halbmarathon

Bei den Damen war die Dänin Charlotte Thorsted mit einer Zeit von 1:33:16 die Tagesschnellste. Bärbel Büschemann und Kerstin Frey folgten mit Zeiten von 1:33:50 beziehungsweise 1:35:36. Nur eine Sekunde hinter Frey lief die neue Hamburger Meisterin, Silke Gielen vom Harburger SC, ein.

Den 10-km-Lauf gewann Benjamin Ehlers vom Turnerbund Hamburg Eilbeck. Er hatte eine Endzeit von 38:41. Es folgten Martin Dausend (Triteam Lüneburg) in 38:48 und Michael Juntermann (Hamburger Sport-Club) in 39:30. Bei den Frauen siegte Christiane Beume in 49:15. Es folgten Maike Freriks (49:50) und Patrycja Scioch (51:05).

Der Sieg im 5-km-Rennen ging nach 17:03 Minuten an Jonathan Pargätzi. Gegory Mcclung (18:44) und Robert Rothe (19:07) komplettierten das Podium. Anna Klostermann entschied das Damenrennen in 26:09 für sich. Es folgte Ute Scheer in 28:10. Dritte wurde Sabine Heinrich mit einer Zeit von 31:37.