Halbmarathon in Ras Al Khaimah

Spitzenläufer starten im Wüsten-Emirat

Beim Halbmarathon im Wüsten-Emirat Ras Al Khaimah (RAK) am 14. Februar stehen zehn Athleten mit Bestzeiten von unter einer Stunde auf der Startliste.

Priscah Jeptoo

Priscah Jeptoo, hier bei ihrem London-Marathon-Sieg 2013, startet am Freitag als Favoritin beim Halbmarathon in Ras Al Khaimah.

Bild: photorun.net

Der sicherlich hochkarätigste Halbmarathonlauf der ersten Jahreshälfte wird am Freitag in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet. Bei dem Rennen in dem kleinen Wüsten-Emirat Ras Al Khaimah (RAK) stehen gleich zehn Athleten mit Bestzeiten von unter einer Stunde auf der Startliste. Zudem wurden sieben Läuferinnen verpflichtet, die bereits unter 68 Minuten gerannt sind. Dabei könnte die favorisierte Priscah Jeptoo (Kenia) sogar den Weltrekord angreifen, sofern für entsprechende Tempomacher gesorgt ist.

Bei den Frauen ist Ras Al Khaimah auch die aktuelle Weltrekordstrecke. Die Kenianerin Mary Keitany, die nach der Geburt ihres zweiten Kindes noch nicht wieder in Wettkampfform ist, lief vor drei Jahren 65:50 Minuten. Schneller war im vergangenen Jahr Priscah Jeptoo mit 65:45. Jedoch lief die Kenianerin diese Zeit auf der leicht abfallenden und daher nicht rekord-konformen Strecke in Newcastle.

Es ist gut möglich, dass die 29-jährige Jeptoo in dem Emirat versuchen wird, den Weltrekord anzugreifen. Die Wettervorhersage ist sehr günstig, das Rennen beginnt am frühen Morgen. Die aktuelle London- und New York-Marathon-Siegerin trifft am Freitag unter anderen auf die nicht mit ihr verwandte Rita Jeptoo. Die Kenianerin hat eine persönliche Bestzeit von 66:27. Zu beachten sein könnte auch Linet Masai (Kenia). Die 10.000-m-Weltmeisterin von Berlin 2009 läuft ihr Halbmarathondebüt.

Bei den Männern musste der eigentlich favorisierte Dennis Kimetto (Kenia) seinen Start aufgrund leichter Achillessehnenbeschwerden kurzfristig absagen. Trotzdem sind in dem außergewöhnlichen Feld noch zehn Läufer am Start, die im Halbmarathon bereits unter der prestigeträchtigen Stunden-Barriere gelaufen sind: Bernard Koech (58:41), Stanley Biwott (58:56), Micah Kogo (59:07), Bernard Kipyego (59:10), Wilson Kiprop (59:15/alle Kenia), Feyisa Lelisa (59:22), Lelisa Desisa (59:30/beide Äthiopien), Jacob Kendagor (59:36/Kenia), Ayele Abshero (59:42/Äthiopien) und Paul Lonyangata (59:53/Kenia). Der Weltrekord über die 21,0975-km-Strecke steht bei 58:23 Minuten und wird gehalten von Zersenay Tadese (Eritrea).

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