Treppenläufe

Spannung vor dem Towerrunning-Finale

Nach 25 Towerrunning-Events in 10 Ländern wird es beim letzten Masters Rennen in Singapur noch einmal spannend.

Treppenlauf Wien

Vienna Twin Tower Business Run: Cristina Bonacina - Konzentration vor dem Start, dahinter wartet Dario Fracassi.

Bild: Karin Reichetzeder

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Entscheidung im Towerrunning Weltcup steht bevor. Dass es dort noch einmal richtig eng geworden ist und ein außergewöhnlich spannendes Finale auf die Treppenlauf-Szene wartet, verdanken wird den hochklassigen Rennen in den vergangenen Wochen. Insgesamt 25 Towerrunning-Events in 10 Ländern haben die Weltrangliste seit Anfang Oktober noch einmal mächtig durcheinander gewürfelt, ehe es am Wochenende beim letzten Masters Rennen in Singapur auch für die deutschen Athleten noch einmal um die Medaillen-Plätze gehen wird.

Premiere in Wien
Firmenläufe oder Business-Runs haben in den letzten Jahren eine immer größere Verbreitung erfahren, daher ist es nicht überraschend, dass dieses Phänomen auch im Towerrunning Einzug hält. Am 15. Oktober war in Wien die Weltpremiere – im Süden der Stadt ging es für Einzelläufer und Teams beim Vienna Twin Tower Business Run zur Sache. Außergewöhnlich an diesem Hochhaus ist die Tatsache, dass das Treppenhaus außen angebaut ist und einen schönen Blick auf die Stadt bietet. In einem hochklassigen Wettkampf gab es bei den Herren einen heimischen Doppelsieg durch Markus Zahlbruckner und Norbert Lechner, wobei zum zweiten Mal in dieser Weltcupsaison der fünffache Donauturmsieger der Jugend gezeigt hat, wie es geht.

Das Podium komplettierte Enrico Gäbe aus Deutschland mit seinem vierten Podiumsplatz in dieser Saison. Interessanterweise hat er seine Top 3-Platzierungen alle bei Weltcuprennen in Österreich erzielt, in den heimischen Treppenhäusern ist ihm dies im Jahre 2010 noch nicht gelungen. Bei den Damen war ebenfalls ein Doppelsieg zu verzeichnen, allerdings für Italien: Alessandra Valgoi war fünf Sekunden schneller als Cristina Bonacina, dritte wurde Julia Evangelist aus Österreich. Die meisten Eliteathleten erklommen den Turm dann kurz darauf ein zweites Mal im Teambewerb: Dabei starteten die drei Teampartner gleichzeitig und ihre Zeiten wurden zusammengezählt, was eine interessante Spielwiese für Teamtaktiken bot.

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