Am 5. Mai

Spannendes Duell beim Hannover-Marathon 2013

Beim Hannover-Marathon 2013 dürfen wir uns auf ein spannendes Duell zwischen dem Titelverteidiger Joseph Kiptum und dem Gewinner 2011 Lusapho April freuen.

Joseph Kiptum

Als Titelverteidiger wird Joseph Kiptum in Hannover an den Start gehen.

Bild: photorun.net

Zu einem Duell zweier Sieger kommt es beim TUI Marathon Hannover am 5. Mai. Kenias Titelverteidiger Joseph Kiptum trifft dabei auf den Südafrikaner Lusapho April, der das Rennen vor zwei Jahren gewonnen hatte. Dies gaben die Veranstalter auf einer Pressekonferenz bekannt. Für das Rennen der Frauen wurde mit Julia Muraga eine Kenianerin verpflichtet, die das Potenzial hat, deutlich unter 2:30 Stunden zu laufen und damit den Streckenrekord zu brechen. Die Organisatoren erwarten, dass – alle Wettbewerbe eingerechnet – zumindest die Vorjahres-Teilnehmerzahl von über 15.000 Läufern erreicht wird.

Der Mann mit der schnellsten Zeit unter den bisher verpflichteten Läufern startet zum ersten Mal beim TUI Marathon Hannover: Wilfred Kigen stellte in Hamburg 2007 seine Bestzeit von 2:07:33 Stunden auf. Der inzwischen 38-jährige Kenianer wurde damals Zweiter. Seine größten Erfolge feierte er jedoch in Frankfurt: Dort gewann er den Marathon dreimal in Folge von 2005 bis 2007 und stellte dabei zwei Streckenrekorde auf. In Hamburg siegte er zudem im Jahr 2010. Dass Wilfred Kigen – aufgrund seiner Erfolge einer der bekanntesten kenianischen Läufer in Deutschland – noch immer schnell laufen kann, hat er Frankfurt gezeigt. Dort erreichte er 2011 eine Zeit von 2:10:17 Stunden.

Titelverteidiger Joseph Kiptum wird darauf aus sein, in Hannover zu zeigen, was er wirklich kann. Im vergangenen Jahr gewann er nach einem spannenden Schlussspurt vor dem zeitgleichen Äthiopier Megersa Bacha Chikuala mit 2:09:56 Stunden. Eigentlich wollte der inzwischen 25-Jährige jedoch deutlich schneller laufen. Er litt jedoch während des Rennens unter Magenproblemen. Am 5. Mai wird der Streckenrekord von 2:08:52 sein Ziel sein.

Neben dem Sieger des Rennen von 2011, April Lusapho (Südafrika), der damals seine noch aktuelle Bestzeit von 2:09:25 aufstellte, dürften noch zwei Kenianer gute Chancen haben: David Kisang reist mit einem persönlichen Rekord von 2:08:54 nach Hannover und Wesley Kibett Langat gewann 2012 den Nairobi-Marathon. In der leistungsmindernden Höhenluft erreichte er dabei beachtliche 2:10:40.

Bei den Frauen geht es darum, den Kursrekord endlich auf eine Zeit von klar unter 2:30 Stunden zu drücken. Bisher steht die Bestmarke noch bei 2:30:17 Stunden. Zwei Kenianerinnen sollten das Potenzial haben, auf der flachen Strecke diese Zeiten zu laufen: Julia Muraga kommt mit einer Bestzeit von 2:26:00 Stunden nach Hannover. Diese Zeit ist zwar schon fünf Jahre alt, doch sie war im vergangenen Jahr Zweite beim hochklassigen Osaka-Marathon. Für eine Überraschung sorgen kann Mercy Jerotich Kibarus. Ihr persönlicher Rekord steht zwar bisher erst bei 2:44:56 Stunden, doch beim Rom-Ostia-Halbmarathon zeigte sie vor kurzem erstklassige Form. Die Kenianerin wurde Fünfte mit flotten 68:18 Minuten.