Engadiner Sommerlauf 2016

Sonne, Seen und Bergsicht für über 2.200 Läufer

Der Engadiner Sommerlauf 2016 führte über 25 Kilometer von Sils nach Samedan an sechs Seen vorbei. Er bot den Teilnehmern eine flache Strecke und tolle Bergsichten.

Engadiner Sommerlauf 2016 - die Fotos
Engadiner Sommerlauf 2016

Bild: alphafoto.com

Mit seiner bereits 37. Auflage am 21. August 2016 gehört der Engadiner Sommerlauf zu den Traditionläufen, dank seiner attraktiven Streckenführung durch das Hochtal Engadin im schweizerischen Kanton Graubünden auch zu den schönsten Läufen. Zur Auswahl standen für die über 2.200 Teilnehmer der Hauptlauf über 25 Kilometer, der Muragl-Lauf über 11 Kilometer und das Kids Race mit Fun-Parcours und Distanzen von 750 Meter bis 3 Kilometer. Die Strecke des Hauptlaufs startete in Sils, führte an sechs Seen vorbei und endete in Samedan. Die mehrheitlich flache Strecke auf 1.800 Metern über dem Meeresspiegel führt durch die kontrastreiche Seen- und Gletscher-Landschaft des Oberengadins und bietet ein einmaliges Lauferlebnis. Der Muragl-Lauf verläuft über 11 Kilometer von Pontresina nach Samedan.

Kenianer dominieren Engadiner Sommerlauf

Der Kenianer Micah Kiplagat Samoei gewann den Engadiner Sommerlauf 2016 über 25 Kilometer am Ende in 1:20:43 Stunden. Die Plätze zwei und drei belegten mit Riungu Eric Muthomi und Chege Geoffrey Githuku zwei weitere Kenianer. Bei den Damen war die Äthioperin Helen Bekele Tola in 1:33:13 Stunden die Schnellste. Ihr folgten auf den Plätzen zwei und drei die beiden Schweizerinnen Susanne Rüegger und Sabine Fischer. Die Sieger des Muragl-Laufs heißen Kadi Nesero (37:31 min) und Coline Ricard (47:10 min). Über 2.200 Läuferinnen und Läufer haben sich für eines der drei Rennen des Engadiner Sommerlaufs entschieden. Beim Gemeinde-Wettbewerb der sechs Gemeinden an der Strecke ging Samedan als Sieger hervor. 104 Samedaner hatten teilgenommen und damit im Verhältnis zur Einwohnerzahl am besten abgeschnitten.

Neuerungen beim Muragl-Lauf

Die Wetterbedingungen beim Engadiner Sommerlauf 2016 waren ideal fürs Laufen: zu Beginn kühl, später Sonnenschein, aber stets trocken. Durch die neu erbaute Bahnunterführung im Taiswald konnte die Strecke des Muragl-Laufs optimiert werden.

Rennleiter Franz Späni zeigte sich mit der Anpassung sehr zufrieden: „Wir sind auf diese Weise nicht auf den Bahnfahrplan angewiesen und die beiden Läufe über 25 und 11 Kilometer kommen sich auf dem letzten Streckenabschnitt nicht mehr in die Quere.“

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