Philadelphia-Halbmarathon

Siegreiche Kenianer deklassieren die Konkurrenz

Über 18.000 Läufer gingen beim Philadelphia-Halbmarathon an den Start. Den Sieg sicherten sich Kenias Spitzenläufer.

Philadelphia-Halbmarathon

Der Start beim Philadelphia-Halbmarathon mit über 18.000 Läufern.

Bild: photorun.net

Kenias amtierende Boston-Marathon-Siegerin Sharon Cherop hat am Sonntag den Philadelphia-Halbmarathon gewonnen. Die 28-Jährige sorgte mit ihrer Siegzeit von 67:21 Minuten für die beste Leistung des Tages. Das ist die fünftschnellste Zeit des Jahres in der Welt.

Cherop, die einen Start beim New York-Marathon am 4. November plant, lief bis zur 15-km-Marke gemeinsam mit ihrer Landsfrau Jemima Jelegat Sumgong und der Äthiopierin Mare Dibaba an der Spitze. Danach entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Cherop und Dibaba, die sechs Wochen nach ihrem 23. Platz beim olympischen Marathon sicher noch nicht wieder in Topform war. Cherop löste sich dann bei Kilometer 18 von Dibaba und lief noch einen deutlichen Vorsprung heraus. Dibaba, die nicht verwandt ist mit der Olympiasiegerin und Great North Run-Siegerin vom Sonntag, Tirunesh Dibaba, war nach 67:44 Minuten im Ziel. Dritte wurde Jemima Jelegat Sumgong mit 68:39.

Das Männerrennen entschied der Kenianer Stanley Biwott in 60:03 Minuten für sich. Der Sieger des Paris-Marathons, der als Ersatzmann für den olympischen Marathon nominiert worden war, wird voraussichtlich ebenfalls den New York-Marathon laufen. Zweiter wurde in Philadelphia Paul Lonyangata (Kenia/60:43) vor Dathan Ritzenhein (USA/60:57), der sich auf den Chicago-Marathon am 7. Oktober vorbereitet. Über 18.000 Läufer gingen in Philadelphia an den Start.