Finalwettkampf

Showdown in Prag

Towerrunning Masters-Rennen in Prag

Jerabkova, Siegerin des Open-Rennens am Sonntag.

Bild: Enrico Gäbe

Nur zwei Tage nach dem fünften Rennen der tschechischen Run Up Serie wartete der Prager City Tower dann am Sonntagnachmittag, 26.10.2010, nochmals zum Finalwettkampf auf. Beim Serien-Abschluss waren die besten Athleten der ersten fünf Run Up-Wettkämpfe eingeladen. Mit dabei war natürlich auch wieder der Slowake Tomas Celko, der seine zwei Tage zuvor aufgestellte Bestzeit nochmals um acht Sekunden verbessern und das Rennen damit überlegen gewinnen konnte. Dahinter mussten sich die Tschechen Lukas Olejnicek und Viktor Novotny auf den weiteren Podiumsplätzen geschlagen geben.

Celko gewann damit fünf von sechs Rennen in der bereits zum dritten Mal ausgetragenen Run Up Serie. Sein Weltcup-Punktekonto konnte er durch seinen Finalsieg allerdings nicht mehr aufbessern: Die bei ihm aufgrund seiner vielen Starts mittlerweile greifenden Streichwertungen verhinderten einen Punktezugewinn.

Somit bleibt er auf Rang drei mit knappem Rückstand auf die vor ihm liegenden Thomas Dold und Javier Santiago. Den ereilte im Übrigen am Sonntag bei seinem Heimrennen im Torre Mayor in Mexico City dasselbe Schicksal. Obwohl er das Rennen souverän gewann, bleibt sein Punktekonto bei 852 Zählern stehen. Die bei den Damen siegreiche Mexikanerin Sandra Nunez machte hingegen einen Sprung auf Rang 2 im Ranking und verdrängte damit Marie-Fee Breyer wieder auf die dritte Position.

Damit sind die Ausgangspositionen bezogen bevor es in den kommenden Wochen um die Weltcup-Krone geht. Das letzte Masters-Rennen in Europa findet dabei allerdings nicht wie geplant Mitte November im Wiener Donauturm statt, sondern aufgrund der erneuten Absage des Donauturm Treppenlaufes bei einer Ersatzveranstaltung am 15. Oktober in den Wiener Twin Towers.

Zu diesem Rennen haben sich bereits zahlreiche europäische Spitzenläufer angemeldet. Der finale Showdown steht dann beim Gipfeltreffen im Swissotel Singapur an, wo am 21. November bis zu 200 Weltcuppunkte zu verdienen sind. Spätestens dann werden wir wissen, wer die Weltpokale und Medaillen in dieser Saison in Empfang nehmen darf.

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