Boston

Shalane Flanagan lief über 10 km US-Rekord

Das 10-Kilometer-Rennen in Boston entschied Daniel Chebii in 27:55 Minuten für sich. Mit neuem US-Rekord siegte Shalane Flanagan in 30:52 Minuten.

Flanagan

Shalane Flanagan gewinnt die 10 km in Boston mit einem US-Rekord.

Bild: www.photorun.net

Mit einem US-Rekord sorgte Shalane Flanagan für das Highlight beim 10-km-Straßenrennen in Boston. Die Olympiastarterin im Marathon gewann das Rennen am 26. Juni in 30:52 Minuten. Schnellster Mann war der Kenianer Daniel Chebii, der nach 27:55 Minuten im Ziel war. In einem Hitzerennen hatten sich am Abend zuvor im tschechischen Olomouc Kenias Marathon-Stars Stanley Biwott und Mary Keitany über die Halbmarathon-Distanz durchgesetzt. Biwott lief 60:46 Minuten, Keitany war nach 68:53 Minuten im Ziel.

Flanagan verbesserte den nationalen Rekord und den Streckenrekord in Boston

Bei sehr guten Wetterbedingungen setzte sich die 34-jährige Shalane Flanagan nach der Hälfte des Rennens von ihren Konkurrentinnen ab. „Ich hatte in meiner Karriere viele große Highlights - der heutige Sieg gehört auf jeden Fall dazu“, erklärte die US-Amerikanerin, die aus der Nähe von Boston stammt und 2008 bei den Olympischen Spielen überraschend die Bronzemedaille über 10.000 m gewonnen hatte. Am Sonntag verbesserte sie ihren eigenen nationalen Rekord um elf Sekunden und den Streckenrekord um zwölf. Hinter ihr belegten Edna Kiplagat (Kenia/31:06) und Amy Cragg (USA/31:31) die Plätze zwei und drei.

Eine perfekte Premiere feierte Daniel Chebii: Der Kenianer lief erstmals bei einem US-Straßenrennen und gewann in 27:55 Minuten, nachdem er sich erst 500 Meter vor dem Ziel von seinen Landsleuten Daniel Salel und Philip Langat gelöst hatte. Langat wurde Zweiter mit 28:02, Salel folgte in 28:08. Der US-Amerikaner Dathan Ritzenhein lief auf Platz vier mit 28:12.

Hitzige Temperaturen machten Bestzeiten beim Olomouc-Halbmarathon unmöglich

Temperaturen von 32 Grad Celsius machten Weltklassezeiten beim Olomouc-Halbmarathon von vornherein unmöglich. Dennoch zeigten die Kenianer Stanley Biwott und Mary Keitany gemessen an der extremen Hitze starke Leistungen.

Im Männerrennen hatte sich Biwott, der für den olympischen Marathon nominiert ist, schon nach acht Kilometern von seinem letzten Verfolger, seinem Landsmann Richard Mengich, gelöst. Biwott gewann schließlich in 60:46 mit großem Vorsprung vor Mengich (65:16) und einem weiteren Landsmann, Geoffrey Kipyego (66:03). „Die Hitze war problematisch“, sagte Stanley Biwott, der sich im April beim London-Marathon als Zweiter auf hochklassige 2:03:51 Stunden verbessert hatte.

Ähnlich verlief das Rennen der Frauen. Auch hier dominierten die Kenianerinnen, die die Podiumsplätze unter sich ausmachten. Bei den Frauen fiel die Entscheidung ebenfalls frühzeitig: Nach rund 10 km lief Mary Keitany alleine an der Spitze. Kenias Afrika-Rekordlerin im Marathon, die überraschend für Olympia lediglich als Ersatzläuferin nominiert wurde, gewann in 68:53 Minuten mit großem Vorsprung vor Edith Chelimo (72:14) und Joyce Chepkirui (72:39). „Es war ein hartes Rennen“, sagte Mary Keitany bezüglich der Wetterbedingungen.

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