St. Wendeler Marathon

Schnelles Rennen in St. Wendel erwartet

Eine schnelle Konkurrenz osteuropäischer Läufer wird den St. Wendeler Globus-Marathon am 13. April anführen.

St. Wendel Marathon

2007 feierte der St. Wendel Marathons seine Premiere.

Bild: Veranstalter

Nachdem der ukrainische Spitzenläufer Sergej Zachepa angekündigt hat, auf der St. Wendeler Strecke die Olympiaqualifikation für Peking in Angriff zu nehmen, haben nun auch zwei polnische Langstreckenläufer ihre Teilnahme angekündigt. Damian Zawiercha, der letztes Jahr den Marathon in Echternach gewann und Bartosz Mazerski mit einer persönlichen Bestzeit von 2:18,23 Std. wollen sich an die Fersen des Ukrainers heften.

Zachepa ist als Crosslaufmeister der Ukraine auch in Deutschland kein Unbekannter. 2007 war er beim Marathon in Mainz der Mann des Tages, obwohl er am Ende in 2:14,30 Std. nur den zweiten Rang belegte. Lange Zeit legte er im Alleingang ein hohes Tempo vor, bekam aber leider auf den letzten 5 km Probleme aufgrund der Hitze und wurde 2 km vor dem Ziel noch eingeholt. Den Dublin-Marathon beendete Zachepa im Oktober mit 2:15,08 Std. als Fünfter. Als Pacemaker soll ihm Vasil Remshuk helfen, in St. Wendel eine 2:14er Zeit zu erreichen.

Bei der für April ungewöhnlichen Wärme tat im vergangenen Jahr jede Erfrischung gut.

Aus der Ukraine bringt Sergej Zachepa auch die junge Anna Kovalenko mit, die bei großen Halbmarathons schon des öfteren auf dem Siegerpodest stand und in St. Wendel Ihren ersten Marathon rennen wird. Sie möchte deutlich unter 2:50 ins Ziel kommen.

Hinter den Spitzensportler wird das große Feld der Hobbyläufer um persönliche Bestzeiten kämpfen. Dabei helfen ihnen die Schrittmacherdienste von Zug- und Bremsläufer im 15 Minuten-Rhythmus für die Zielzeiten 3:00, 3:15, 3:30, 3:45, 4:00, 4:15 und 4:30 Stunden.

Alle Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.