Zehn Kilometer

Schnelle Rennen in New York und Bangalore

Cynthia Limo überzeugt in New York, Peres Jepchirchir siegt in Bangalore.

Cynthia Limo New York 10-km-Siegerin

Cynthia Limo gewann in New York.

Bild: photorun.net

In New York sowie im indischen Bangalore fanden am Wochenende zwei hochkarätige Straßenrennen über die 10-km-Distanz statt. In New York formierte sich im Männerrennen zunächst eine vierköpfige Spitzengruppe mit dem Neuseeländer Zane Robertson, dem Äthiopier Teshome Mekonen sowie den beiden Kenianern Lucas Rotich und Wilson Chebet. Im Schlussteil entwickelte sich ein Zweikampf zwischen den beiden Kenianern, den Rotich schließlich mit einem Antritt rund einen Kilometer vor dem Ziel im Central Park für sich entschied. Rotich, zu dessen Trainingspartnern der London-Marathon-Sieger Eliud Kipchoge und der Halbmarathon-Weltmeister Geoffrey Kamworor zählen, gewann in 28:29 Minuten vor Chebet (28:37 Minuten), Mekonen (28:47 Minuten) und Robertson (29:02 Minuten).

Cynthia Limo setzt sich gegen Weltklasse-Konkurrenz durch

Für das beste Resultat des Tages sorgte jedoch die Siegerin: Cynthia Limo gewann das 10-km-Rennen auf dem teilweise hügeligen Kurs in 31:39 Minuten. Die Kenianerin setzte sich gegen namhafte Konkurrenz aus dem eigenen Land durch: Zweite wurde Mary Wacera in 31:51 Minuten, Rang drei ging an die frühere Marathon-Weltmeisterin Edna Kiplagat, die nach 31:58 Minuten im Ziel war. „Nach vier Kilometern fühlte ich mich müde, aber ich sagte mir, ich muss irgendwie den Anschluss an die Spitzengruppe halten“, erklärte Cynthia Limo, die nicht nur mithielt, sondern am Ende ganz vorne war.

Hitzerennen im indischen Bangalore

Der hochkarätigste Lauf des Wochenendes fand in Bangalore statt. Hitze und eine hohe Luftfeuchtigkeit verhinderten jedoch schnelle Zeiten bei dem 10-km-Wettbewerb. Im Rennen der Männer verteidigte Mosinet Geremew seinen Titel. Der Äthiopier gewann in 28:36 Minuten nach einem spannenden Duell mit nur einer Sekunde Vorsprung vor dem Kenianer John Langat. Dritter wurde Bonsa Dida (Äthiopien) in 28:42 Minuten. Bei den Frauen dominierte die Halbmarathon-Weltmeisterin Peres Jepchirchir. Die erst 22-jährige Kenianerin gewann in 32:15 Minuten vor ihrer Landsfrau Helah Kiprop (32:28 Minuten) und Wude Yimer (Äthiopien/32:33 Minuten).

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