Lissabon-Marathon 2016

Sarah Chepchirchir läuft Streckenrekord in Lissabon

Internationale Top-Resultate wurden beim Lissabon-Marathon sowie beim Kosice-Marathon, dem Halbmarathon in Cardiff und dem Great Scottish Run in Glasgow gerannt.

Sarah Chepchirchir läuft Streckenrekord beim Lissabon-Marathon

Sarah Chepchirchir gewann den Lissabon-Marathon 2016.

Bild: photorun.net

Mit einem Streckenrekord gewann Sarah Chepchirchir den Rock'n'Roll-Marathon in Lissabon am 2. Oktober 2016. Die Kenianerin setzte sich auf den letzten Kilometern von ihrer Landsfrau Brigid Kosgei ab und gewann in 2:24:13 Stunden. Für Chepchirchir war das eine Steigerung von fast sechs Minuten. Den Kursrekord unterbot sie um 53 Sekunden. Brigid Kosgei belegte Rang zwei in 2:24:45 Stunden. Als Dritte folgte mit Esther Ndiema (2:31:41) eine weitere Kenianerin.

Auch bei den Männern dominierten die Läufer aus Kenia den Lissabon-Marathon. Hier siegte Alfred Kering in 2:10:27 Stunden vor seinem Landsmann Reuben Kerio, der nach 2:11:09 Stunden im Ziel war. Rang drei belegte der Äthiopier Seboka Nigusse mit 2:11:42 Stunden. Den parallel veranstalteten Halbmarathon gewannen Nguse Amlosom (Eritrea) in 62:39 Minuten und Genet Yalew (Äthiopien/70:25).

Kosice-Marathon in Slowenien

Eine gute Männer-Siegzeit gab es ebenfalls am Sonntag beim traditionsreichen Kosice-Marathon. Bei der 93. Auflage des Rennens siegte David Kiyeng in 2:08:58 Stunden vor seinem kenianischen Landsmann Elijah Kemboi (2:09:24) und dem Äthiopier Tadesse Temechachu (2:10:17). Vergleichsweise nicht ganz so schnell waren die Ergebnisse bei den Frauen. Hier gewann die Äthiopierin Chaltu Waka in 2:32:20.

Streckenrekorde beim Halbmarathon in Cardiff

In Cardiff setzte währenddessen die Kenianerin Violah Jepchumba ihre Siegesserie fort. Die 25-Jährige gewann den Halbmarathon Cardiff am 2. Oktober in der Streckenrekordzeit von 68:14 Minuten. Es war ihr fünfter Sieg im fünften Straßenlauf in diesem Jahr. Mit großem Abstand folgte Flomena Cheyech Daniel (70:05) als Zweite vor ihrer kenianischen Landsfrau Lenah Jerotich (71:23). Auch bei den Männern belegten die Kenianer die ersten drei Plätze. Shadrack Korir siegte in 60:54 Minuten und stellte damit ebenfalls einen Kursrekord auf. Ihm folgten Cyprian Kotut mit 61:04 und der Debütant Charles Muneria (61:36).

Heimsieg beim Great Scottish Run in Glasgow

Auch in Schottland fand am Sonntag ein großer, hochklassiger Halbmarathon statt: Beim Great Scottish Run in Glasgow gab es einen Heimsieg von Callum Hawkins. Der 24-jährige Schotte, der sensationell beim Olympia-Marathon auf Rang neun gelaufen war, gewann mit einer persönlichen Bestzeit von 60:24 Minuten vor Moses Kipsiro (Uganda/60:54) und Joel Kimutai (Kenia/61:34). Bei den Frauen siegte Betsy Saina (Kenia) in starken 67:22 Minuten vor ihren Landsfrauen Helah Kiprop (68:52) und Doris Changeiywo (71:34). Auf Platz sieben rannte Nachwuchshoffnung Sarah Kistner (MTV Kronberg) mit 73:41.

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