Roma-Ostia-Halbmarathon 2016

Salomon Yego läuft Weltklassezeit

Mit 58:44 Minuten gewann Salomon Yego beim Halbmarathon von Rom nach Ostia. Damit pulverisierte er den Streckenrekord von 59:15 von Wilson Kiprop. Worknesh Degefa schnellste Frau.

Worknesh Degefa gewinnt den Roma-Ostia-Halbmarathon

Worknesh Degefa gewann das Rom-Ostia-Rennen.

Bild: photorun.net

Mit einer der schnellsten je über die Halbmarathondistanz gelaufenen Zeit hat Salomon Yego das traditionsreiche Rennen von Rom nach Ostia am 13. März 2016 gewonnen. Der 29-jährige Kenianer war nach 58:44 Minuten im Ziel. Auf regelkonformen Strecken gab es bisher nur dreimal schnellere Zeiten. Der Weltrekord von Zersenay Tadese (Eritrea) steht seit 2010 bei 58:23. Allerdings erfüllt der Kurs des italienischen Halbmarathons von Rom nach Ostia nicht die Kriterien für die Anerkennung von Rekorden, da es sich um eine Punkt-zu-Punkt-Strecke handelt. Start und Ziel dürfen nicht weiter als 50 Prozent der gesamten Streckenlänge auseinander liegen – bei einem Halbmarathon also knapp über 10,5 km.

Salomon Yego mit Weltklassezeit in Rom

Salomon Yego hat aber den alten Streckenrekord klar unterboten. Sein Landsmann Wilson Kiprop hatte den Halbmarathon Rom-Ostia 2013 mit 59:15 Minuten gewonnen. Yego steigerte auch seine Bestzeit deutlich und blieb erstmals in seiner Karriere unter einer Stunde. Im vergangenen Jahr hatte er den Udine-Halbmarathon in 60:04 gewonnen. Er lief am Sonntag die erste Zeit weltweit von unter einer Stunde in diesem Jahr.

Zweiter beim Halbmarathon Rom-Ostia 2016 wurde Leonard Langat in 59:18 Minuten. Der Kenianer erzielte damit ebenfalls eine Weltklassezeit. Zwei weitere Kenianer erreichten Zeiten von unter 61 Minuten: Remmy Ndiwa belegte Platz drei in 60:06, Vierter wurde Peter Kwemoi mit 60:13.

Worknesh Degefa gewinnt Rom-Ostia bei den Frauen

Auch bei den Frauen gab es hochklassige Zeiten. Dabei blieben gleich vier Läuferinnen unter 68 Minuten. Die Äthiopierin Worknesh Degefa gewann den Halbmarathon Rom-Ostia in 67:08 Minuten. Die 25-Jährige hatte im vergangenen Jahr ihre bisherige Bestzeit beim Sieg in Prag mit 67:14 aufgestellt. Der Streckenrekord von Florence Kiplagat (Kenia/66:38) war am Sonntag jedoch außer Reichweite. Zweite wurde Angela Tanui in 67:16 vor ihrer kenianischen Landsfrau Magdalyne Masai (67:31). Auf Rang vier folgte Marta Lema (Äthiopien) mit 67:58. Peninah Arusei (Kenia) blieb als Fünfte mit 69:08 noch unter 70 Minuten.

Leser-Reporterin Sabine Lackner

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