Im bulgarischen Pravets

Sabrina Mockenhaupt gewinnt 10.000-m-Europacup

Sabrina Mockenhaupt hat den 10.000-m-Europacup im bulgarischen Pravets gewonnen. Trotz europäischer Jahresbestzeit in 32:13 Minuten verpasste sie die WM-Norm.

Sabrina Mockenhaupt.

Zurück auf der Bahn: Sabrina Mockenhaupt siegte beim Europacup,
jedoch fehlt ihr die WM-Norm.

Bild: photorun.net

Trotz eines souveränen Sieges beim 10.000-m-Europacup im bulgarischen Pravets ist der Weg nach Moskau für Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) noch versperrt: Die 32-Jährige gewann das Rennen am Sonnabend überraschend in 32:13,64 Minuten. Damit stellte Sabrina Mockenhaupt sogar eine europäische Jahresbestzeit auf, jedoch reicht die Zeit nicht für die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Moskau. Bei den globalen Titelkämpfen würde die Läuferin gerne über 10.000 m an den Start gehen, obwohl sie sich inzwischen stärker auf den Marathon konzentriert.

„Vielleicht nimmt mich der Deutsche Leichtathletik-Verband ja auch mit der B-Norm mit nach Moskau“, hofft Sabrina Mockenhaupt nach dem Rennen von Pravets. Die A-Norm hat der Verband auf 31:45 Minuten festgesetzt, doch auch die B-Norm des internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) erreichte Sabrina Mockenhaupt in Pravets noch nicht. Diese steht bei 32:05 Minuten. Der nationale Nominierungszeitraum für die 10.000-m-Strecke lief am Sonntag ab. Doch hier dürfte der DLV sicherlich entgegen kommen, sofern Sabrina Mockenhaupt noch ein Rennen findet, bei dem sie einen Qualifikationsversuch unternehmen könnte. Dies ist in dieser Jahreszeit aber nicht so einfach. Theoretisch bliebe auch noch die Möglichkeit, über 5000 Meter die WM-Norm von 15:18 Minuten zu erreichen.

„Es war ein hartes Rennen in der Nachmittagshitze und bei windigen Bedingungen. Ich war überrascht, dass die anderen Konkurrentinnen nicht mithalten konnten und ich sieben Kilometer lang alleine an der Spitze lief. Unter diesen Umständen war keine Zeit unter 32 Minuten möglich“, sagte Sabrina Mockenhaupt in einem Interview, das auf der Webseite des europäischen Leichtathletik-Verbandes (European Athletics) veröffentlicht wurde. In dem 10.000-m-Europacup-Rennen stiegen unter anderen die hoch eingeschätzte Europarekordlerin Elvan Abeylegesse (Türkei) und die Portugiesin Ana Dulce Felix aus.

Vor knapp acht Wochen hatte Sabrina Mockenhaupt beim Boston-Marathon Platz zehn in 2:30:09 Stunden erreicht. Im Herbst plant sie ihr nächstes Rennen über die klassische Distanz. Es ist denkbar, dass die 32-Jährige am 3. November in New York an den Start geht. 2014 will Sabrina Mockenhaupt dann bei den Europameisterschaften in Zürich im Marathon starten. Bei den Weltmeisterschaften in Moskau Marathon zu laufen, ist für sie, wie auch für viele andere Top-Läufer, keine Alternative: „Moskau ist zu heiß!“

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