Kopf-an-Kopf-Rennen

Rekorde beim New-York-Halbmarathon 2012

Mehr Teilnehmer als je zuvor und einen neuen Frauen-Streckenrekord durch Firehiwot Dado erlebte der New-York-Halbmarathon. Bei den Männern gewann Peter Kirui.

Peter Kirui

Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Deriba Merga holte sich Peter Kirui den Sieg beim New York-Halbmarathon.

Bild: photorun.net

Der Frühjahrs-Halbmarathon der New York Road Runners wird immer größer: Die Rekordzahl von 15.330 Startern verzeichneten die Organisatoren, die im Herbst auch den New-York-Marathon veranstalten. Für einen weiteren Rekord sorgte am Sonntag die schnellste Frau im Rennen: Firehiwot Dado (Äthiopien) stellte mit 68:35 Minuten eine Kursbestzeit auf. Die hochwertigste Leistung allerdings gab es im Männerrennen, obwohl es hier nicht zum Streckenrekord reichte. Peter Kirui (Kenia) gewann den Halbmarathon in starken 59:39 Minuten.

Im Männerrennen entwickelte sich schon nach wenigen Kilometern ein Zweikampf zwischen dem Äthiopier Deriba Merga und Peter Kirui. Kein anderer konnte dem hohen Tempo, das Merga gleich zu Beginn eingeschlagen hatte, auf Dauer folgen. Doch Kirui wurde der Äthiopier nicht los. Auf den letzten paar hundert Metern zog der Kenianer, der im vergangenen Jahr als Tempomacher des Frankfurt-Marathons durchgelaufen war und in 2:06:31 Rang sechs belegt hatte, dann an seinem Rivalen vorbei und gewann mit 59:39. Für Peter Kirui war es ein perfekter Test für den Rotterdam-Marathon am 15. April. Der zweitplatzierte Deriba Merga war nach 59:48 im Ziel. Rang drei belegte sein Landsmann Feyisa Lelisa (60:45).

Auch im Rennen der Frauen hatte sich eine Läuferin gleich zu Beginn an die Spitze gesetzt und das Tempo hoch gehalten: Doch auch Kim Smith wurde für ihre Mühe nicht belohnt. Sie konnte Firehiwot Dado nicht abschütteln und wurde schließlich ebenso wie Merga bei den Männern auf dem letzten Kilometer überholt. Hinter Dado, die den ein Jahr alten Streckenrekord der Kenianerin Caroline Rotich um 17 Sekunden verbesserte, wurde Smith mit 68:43 Zweite. Rang drei ging an die US-Amerikanerin Kara Goucher (69:12).

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