10.000-m-Finale

Rang 17 für Mockenhaupt bei Olympia

Nach dem olympischen 10.000-m-Finale der Frauen zeigte sich Sabrina Mockenhaupt mit ihrer Leistung und dem 17. Rang zufrieden.

Sabrina Mockenhaupt

Bild: photorun.net

Sabrina Mockenhaupt zeigte sich realistisch und dabei nicht unzufrieden nach dem 10.000-m-Finale bei den Olympischen Spielen in London. Die 31-jährige Läuferin der LG Sieg hatte in dem hochklassigen Rennen, in dem neun Läuferinnen unter 31 Minuten blieben und vier weitere unter 31:15, Rang 17 mit 31:50,35 Minuten belegt.

„Das war ein tolles Rennen, aber ich konnte diesem Tempo einfach nicht folgen. Dafür fehlte mir in der Vorbereitung einfach auch Zeit, so dass die Grundlage nicht ausreichte“, erklärte Sabrina Mockenhaupt, die froh war, dass sie überhaupt die Qualifikation für Olympia geschafft hatte und zum dritten Mal bei den Spielen starten konnte. „Das hier zu erleben, war trotzdem schön – auch wenn ich mein Ziel nicht erreicht habe. Ich wollte eigentlich eine Saisonbestzeit laufen. Aber ich bin trotzdem nicht unzufrieden.“ Ihre persönliche Jahresbestzeit hatte sie Anfang Juni mit 31:36,76 Minuten aufgestellt.

Gefragt, wie sie ihre Leistung im Vergleich zu ihren anderen beiden Olympiastarts 2004 in Athen und 2008 in Peking einordnen würde, antwortete Sabrina Mockenhaupt: „Das hier ist Platz zwei.“ Rang 15 mit 32:00,85 Minuten hatte sie in Athen erreicht, mit der besten Leistung ihrer Karriere wurde sie dann in Peking mit persönlicher Bestzeit von 31:14,21 Minuten 13. „Dass eine persönliche Bestzeit heute nicht möglich ist, war mir vorher klar“, sagte Sabrina Mockenhaupt, die sich zunächst im Marathon für Olympia qualifiziert hatte. Nach einer Verletzung im Winter schwenkte sie dann auf die 10.000 m um.

In naher Zukunft zieht es Sabrina Mockenhaupt aber wieder auf die Straße. „Ich will bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften starten“, sagte sie. Diese Titelkämpfe finden am 6. Oktober im bulgarischen Kavarna statt. Auch der Marathon wird dann sicherlich wieder ein Thema werden. „Mein Wettkampfjahr ist noch nicht zu Ende.“

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