Ulmer Frauenlauf 2017

Pro Kilometer gab es ein Bändchen

Statt einer Zeitmessung gab es beim 4. Ulmer Frauenlauf eine Stunde lang pro Kilometer ein Bändchen.

4. Ulmer Frauenlauf

Viele strahlende Gesichter gab es beim Ulmer Frauenlauf 2017.

Bild: Christian Chladni

Bei idealen sommerlichen Bedingungen gingen beim 4. Ulmer Frauenlauf am 13. Juli 2.000 Frauen auf die Strecke vom Münsterplatz durch die Ulmer Altstadtgassen. Erstmals starteten die Teilnehmerinnen in zwei Gruppen und trugen damit zur Entspannung auf der manchmal engen Strecke bei. Der reibungslose Ablauf und die optimalen Witterungsbedingungen förderten die ausgelassene Stimmung rund um das Ziel auf dem Münsterplatz und es wurde ausgiebig gefeiert.

Auf einer 1,7 Kilometer langen Strecke mitten durch die Ulmer Altstadt wurde zuvor eine gute Stunde lang gerannt, gejoggt oder auch gegangen. Pro Kilometer gab es ein Bändchen, das anschließend in ein Gläschen Sekt umgewandelt werden konnte. Auf eine Zeitmessung und die Feststellung einer Siegerin wurde dieses Jahr ganz verzichtet - beim etwas anderen Ulmer Lauf spielt der Wettbewerbsgedanke keine Rolle. Den meisten Frauen ist es auch egal, ob sie eine oder sieben Runden absolvieren, sie haben Spaß mit ihren Laufpartnerinnen und genießen, dass sie bei dem seit Monaten ausgebuchten Event dabei sein können.

Zum zweiten Mal gab es in diesem Jahr einen High Heel Run. 12 Teilnehmerinnen rannten eine etwa 60 Meter lange Strecke in einem unglaublich hohen Tempo in High Heels, die mindestens 7,5 cm hohe Absätze hatten. Siegerin war Carola Heck, die sich über einen Gutschein im Wert von 200 Euro freute. Der High Heel Run sorgte ebenso wie die Modenschau bei den Zuschauern für gute Stimmung.

50 Cent pro Startgebühr wurde gestern an den Fachbereich Brusterkrankungen des Neu-Ulmer Krankenhauses gespendet, so dass bei insgesamt 2.000 Läuferinnen schon eine Summe von 1.000 Euro zusammengekommen ist. Das Geld wird für eine Kaffeemaschine im Gemeinschaftsraum verwendet, um die Patientinnen in der Behandlungszeit auf andere Gedanken zu bringen und ihnen den Aufenthalt möglichst angenehm zu gestalten.