Kö-Lauf Düsseldorf 2015

Pollmächer siegt souverän

Beim Kö-Lauf, einem 10-Kilometer-Rennen über den berühmten Boulevard Düsseldorfs, konnten André Pollmächer und Lisa Jaschke gewinnen.

Kö-Lauf Düsseldorf 2015 - Die Bilder
Kö-Lauf Düsseldorf

Zehn Kilometer liefen die Teilnehmer des Kö-Laufs auf der Düsseldorfer Königsallee.

Bild: Thomas Koch

Als eine „Veranstaltung mit Kult-Charakter“ bezeichneten die lokalen Medien den Kö-Lauf in der Vorberichterstattung. Tatsächlich startete am Sonntag, den 6. September, bereits die 28. Ausgabe des 10-Kilometer-Rennes über die berühmteste Straße Düsseldorfs, die André Pollmächer und Lisa Jaschke für sich entscheiden konnten. Etwa 3.000 Läufer starteten bei kühlem, windigem Wetter.

Thomas Koch war für runnersworld.de mit seiner Kamera beim Düsseldorfer Kö-Lauf. Seine schönsten Bilder finden Sie ober- und unterhalb dieses Artikels.

In seiner Heimatstadt erreichte der 32-Jährige, der für den Verein Rhein-Marathon Düsseldorf startet, das Ziel des 10-km-Rennens nach 30:07 Minuten. Die verhältnismäßig langsame Zeit erklärt sich mit einem taktischen Rennverlauf, der eigentlich nicht geplant war. Für André Pollmächer war der Kö-Lauf das letzte Testrennen vor dem Berlin-Marathon am 27. September.

André Pollmächer gewinnt Kö-Lauf

André Pollmächer wollte am Sonntag ursprünglich ein Stück schneller laufen. Doch noch wichtiger war es für ihn, in seiner Heimatstadt zu gewinnen. Als vor dem Start plötzlich unerwartete internationale Konkurrenz auftauchte – es gab keine entsprechenden Verpflichtungen seitens des Veranstalters – entschied sich André Pollmächer auf Nummer sicher zu gehen. Die erste Rennhälfte war dadurch langsamer als geplant, wobei zudem ein starker Wind die Läufer behinderte. In der zweiten Hälfte konnte André Pollmächer seine Konkurrenten Leni Thomet (USA) und Noureddine Mansouri (Marokko) dann noch deutlich distanzieren. Während er in 30:07 Minuten gewann, setzte sich Thomet in 30:40 Minuten im Kampf um Platz zwei mit einer Sekunde Vorsprung vor Mansour durch.

André Pollmächer gewann sein letztes Testrennen vor dem Berlin-Marathon.

Bild: photorun.net

Pollmächer peilt beim Berlin-Marathon die Olympianorm an

„Richtung BMW Berlin-Marathon ist alles in Ordnung“, sagte André Pollmächer. „Ich will in Berlin die Olympia-Norm angehen.“ Diese Richtzeit wurde inzwischen auf 2:12:15 Stunden festgesetzt.

Das Rennen der Frauen konnte Lisa Jaschke für sich entscheiden. Für die flache 10-Kilometer-Strecke über die Kö benötigte sie 38:12 Minuten. Zweite wurde Silke Optekamp in 38:40 Minuten, den dritten Platz belegte Petra Maak in 38:46 Minuten.

Nur wenig Zuschauer beim Kö-Lauf

Beim 10-km-Lauf im Rahmen des Kö-Laufs galt es fünf Runden auf der bekannten Königsallee und baustellenbedingt auf einigen Seitenstraßen zu drehen. Nur wenige Zuschauer fanden sich am Rand der attraktiven, flachen und somit schnellen Strecke ein. Dafür sorgten Cheerleader im Start- und Zielbereich für Unterstützung.

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