Laufend durch den Winter

Perfekter Lauf um den Bramfelder See

Beim ersten Lauf der Hamburger Winterlaufserie starteten 860 Läufer. Beispielhafte Organisation und schönstes Läuferwetter sorgten für eine tolle Veranstaltung.

Erster Lauf der Bramfelder Winterlaufserie 3

Auf einem 5-Kilometer-Rundkurs galt es den Bramfelder See zu umrunden.

Bild: Claus Dahms

Die Bramfelder Winterlaufserie in Hamburg kann man als Paradebeispiel einer gelungenen Laufserie ansehen. Geringe Startkosten, gute Verpflegung im Zielbereich, eine genaue Netto-Zeitnahme und eine tolle Atmosphäre in schöner Laufkulisse - da gab es nichts zu meckern. Ideale Laufbedingungen bei Sonnenschein und milden Temperaturen waren ein weiteres Geschenk.

Bei freundlichem Novemberwetter starteten die zahlreichen Läufer um 9.30 Uhr auf den amtlich vermessenen Rundkurs über 5,023 km. Es konnten bis zu vier Runden gelaufen werden, angeben musste man die Rundenzahl vorher nicht. Je nach Tagesform konnten die Teilnehmer entscheiden, ob sie 5, 10, 15 oder 20 Kilometer laufen wollen.

Bei jedem Durchlauf der blauen Zielmatten wurde eine Zwischenzeit gestoppt, etwa 15 Meter später wurde kaltes Wasser und ein Iso-Drink gereicht. Im Zielbereich gab es darüber hinaus Äpfel und Kekse, sowie verschiedene warme und kalte Getränke. Taschen konnte man während der Veranstaltung in der Sporthalle abgeben. Nach dem Lauf konnte man sich vor Ort seine persönliche Urkunde kostenfrei ausdrucken.

Neben den Ergebnissen der Einzelläufe wird es nach dem letzten Lauf im März auch eine Serienwertung geben. Dabei werden die Läufer in vier Wertungsgruppen unterteilt: Mehr als 20, 40, 60, oder 80 Kilometer. Gewertet wird dabei nach der gelaufenen Durchschnittsgeschwindigkeit.

Viele Läufer nutzten die Möglichkeit und liefen sich auf der Tartanbahn direkt neben dem Start-Ziel-Bereich warm.

Bild: Lidia Piechulek

Die Serienanmeldung bringt einige Vorteile mit sich: Ab zwei Terminen, bei denen man sicher teilnehmen kann, lohnt sich die Anmeldung zur kompletten Laufserie preislich. Man behält Startnummer und BMS-Chip über die komplette Laufserie hinweg und muss sich am Veranstaltungstag somit nur noch zum Start aufstellen. Die nächsten Termine sind jeweils am Sonntag, 8. Dezember 2013, 26. Januar 2014 und 23. Februar. Der letzte Lauf der Winterlaufserie findet am 16. März statt. Die Anmeldung zu Einzelstarts ist bei jedem Lauf bis kurz vor dem Start möglich.

Winterlaufserien sind sowohl etwas für ambitionierte Läufer, die ihren Fortschritt auf einer bestimmten Distanz im Wettkampf messen wollen, als auch für Freizeitsportler mit dem Ziel, im Winter fit zu bleiben. Bei der Bramfelder Winterlaufserie fanden sich demnach sowohl schnelle Leistungs-Läufer als auch Freizeitsportler und Mitglieder verschiedener Sportvereine und Laufgruppen, die im Team starteten.

Erster Lauf der Bramfelder Winterlaufserie 2

Bild: Claus Dahms

Annika Krull war die schnellste Frau im 15-Kilometer-Rennen.

Bei den Frauen siegte Christine Fischer nach 20 Kilometern mit einer Zeit von 1:32:00 Stunden. Über 15 Kilometer holte sich Annika Krull nach 58:54 Minuten den Sieg. Im 10-Kilometer-Rennen gingen die meisten Frauen an den Start, dort siegte Vanesssa Kastmann mit einer Zeit von 47:52. Und über die 5-Km-Kurzdistanz siegte Carla Wittern aus der Altersklasse U16 nach 21:38 Minuten.

Bei den Männern gewann Vilmos Tomaschewski über 20 Kilometer mit einer Zeit von 1:18:24 Stunden. Bertrand Pouymayou aus Frankreich war der Schnellste im 15-Km-Rennen, er siegte mit einer Zeit von 56:50 Minuten. Matthias Heineke war der Erste im 10-Kilometer-Wettkampf. Er lief die zwei Runden in 37:39 Minuten. Über 5 Kilometer belegte Mathias Jarck nach 16:44 Minuten den ersten Platz.

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