Valencia-Halbmarathon

Peres Jepchirchir gewinnt das Duell

In neuem Streckenrekord siegte Jepchirchir beim Valencia-Halbmarathon mit einer Zeit von 67:09 Minuten. Stephen Kibet gewann bei den Herren in 59:27 Minuten.

Valencia-Halbmarathon 2016

Weltmeisterin Peres Jepchirchir setzte sich auch in Valencia durch.

Bild: photorun.net

Peres Jepchirchir hat das mit Spannung erwartete Duell gegen Violah Jepchumba beim Valencia-Halbmarathon klar für sich entschieden. Die kenianische Halbmarathon-Weltmeisterin gewann das Rennen bei guten Wetterbedingungen mit einem Streckenrekord von 67:09 Minuten vor ihrer Landsfrau Jepchumba, die nach 68:22 im Ziel war. Dritte wurde Rose Chelimo (Bahrain) mit 69:35. Die bisherige Kurs-Bestzeit in Valencia hielt die Äthiopierin Netsanet Gudeta mit 67:30.

Valencia-Halbmarathon: Jepchumba muss sich Weltmeisterin geschlagen geben

Für Peres Jepchirchir war es in Valencia ein prestigeträchtiger Sieg im ersten Aufeinandertreffen mit Violah Jepchumba. Denn es ist Jepchumba, die mit 65:51 Minuten die Jahresweltbestzeit hält und die in diesem Jahr bis zum Valencia-Halbmarathon alle ihre Straßenrennen auch gewonnen hatte. Nun musste sie sich gegen die Weltmeisterin erstmals geschlagen geben, nachdem sie in der ersten Rennhälfte noch mit einigen Sekunden Vorsprung vor Jepchirchir an der Spitze gelaufen war. Nach etwa 12 km überholte dann Jepchirchir ihre Konkurrentin.

Jepchirchir hatte im Frühjahr den WM-Titel in Cardiff gewonnen und sollte dann eigentlich am kommenden Sonntag den Mainova Frankfurt-Marathon laufen. Sie verzichtete jedoch auf den Start, weil sie sich nicht ausreichend vorbereitet fühlte. Stattdessen startete sie nun in Valencia über die „halbe Distanz“. Im kommenden Jahr will Peres Jepchirchir einen neuen Anlauf im Marathon nehmen.

Kibet siegt bei den Herren mit nur zwei Sekunden Vorsprung

Hochkarätig war einmal mehr auch das Rennen der Männer in Valencia auf der schnellen Strecke. Gleich fünf Läufer blieben am Sonntag unter der 60-Minuten-Barriere. Der Sieg ging nach einer spannenden Schlussphase an den Kenianer Stephen Kibet, der in 59:27 Minuten mit nur zwei Sekunden Vorsprung vor Mustapha El Aziz gewann. Der Marokkaner steigerte sich mit einer Zeit von 59:29 um über eine Minute. Edwin Rotich (Kenia/59:32), Mourad Marfil (Marokko/59:33) und Geoffrey Yegon (Kenia/59:46) belegten die Ränge drei bis fünf. Der Sieger der vergangenen beiden Jahre, Streckenrekordler Abraham Cherono (Bahrain), der 2014 eine Zeit von 58:48 gelaufen war, wurde Neunter in 61:55.

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