BIG 25 Berlin

Paul Kosgei und Gilbert Kirwa in Bestform

Die beiden Kenianer haben sich nicht weniger hohe Ziele gesteckte als ihre Landsfrau.

Mit Paul Kosgei kehrt jetzt der Welt- und Streckenrekordler zum ersten Mal seit 2004 zu diesem Rennen zurück. Damals gewann der inzwischen 32-jährige Kenianer in 1:12:45 Stunden. Diese Zeit ist bis heute noch der Weltrekord über die 25 km. Paul Kosgei hat in seiner Karriere eine Reihe von hochkarätigen Erfolgen erreicht. So sammelte er zum Beispiel vier Medaillen bei Cross-Weltmeisterschaften, wurde 2002 Halbmarathon-Weltmeister und 2006 gewann er den Berliner Halbmarathon in der Weltklassezeit von 59:07 Minuten.

Kosgei wird am Sonntag allerdings auf hochkarätige Konkurrenz treffen. Einer der stärksten Gegner ist sein Landsmann Gilbert Kirwa. Erst vor weniger als zwei Jahren startete der 24-Jährige zum ersten Mal außerhalb Kenias. Innerhalb kürzester Zeit etablierte er sich in der Marathon-Weltklasse. Sein Debüt gewann Gilbert Kirwa beim Wien-Marathon vor knapp einem Jahr bei warmen Temperaturen in beachtlichen 2:08:21 Stunden. Im Herbst siegte er auch bei seinem zweiten Rennen über die klassische Distanz: Gegen hochklassige Konkurrenz setzte sich Gilbert Kirwa in Frankfurt mit einem Streckenrekord von 2:06:14 Stunden durch und war dabei nur sechs Sekunden langsamer als Haile Gebrselassie (Äthiopien) beim Berlin-Marathon. Mit seiner Frankfurter Siegzeit stieß Gilbert Kirwa bereits in die Gruppe der 20 schnellsten Marathonläufer aller Zeiten vor.

Den 25-km-Punkt hatte Gilbert Kirwa beim Frankfurt-Marathon im Oktober nach 1:15:25 Stunden erreicht. Das heißt, dass er in einem reinen 25-km-Rennen das Potenzial haben müsste für eine Zeit von deutlich unter 1:14 Stunden. Ebenfalls am Start sein wird am Sonntag der Vorjahressieger Matthew Koech. Der Kenianer gewann im vergangenen Jahr mit 1:13:24. Ein weiterer Landsmann könnte eine Rolle spielen: Joel Kimurer gewann Ende März den Halbmarathon in Prag und lief bei windigem Wetter 60:09 Minuten.

Text: race-news-service.com

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Auf der Jagd nach Weltrekorden