Aschauer Vorsilvesterlauf 2015

Optimale Laufbedingungen beim Vorsilvesterlauf

Bei Südbayerns größter Laufparty zwischen den Jahren, dem Aschauer Vorsilvesterlauf, nutzten fast 750 Läufer die guten Bedingungen zu einen vorgezogenen Jahresabschlusslauf.

Aschauer Vorsilvesterlauf 2015 - Fotos
Aschauer Vorsilvesterlauf 2015

Erschöpft, aber zufrieden erreicht diese Läuferin das Ziel.

Bild: Josef Rüter

Nach dem Schneechaos im letzten Jahr gab es beim Aschauer Vorsilvesterlauf allen Grund zur Freude. Mit über 800 Anmeldungen und einem frühen Erreichen des Teilnehmerlimits war die Nachfrage schon im Vorfeld ungebrochen groß. Am Abend des 29. Dezembers selbst herrschten optimale Laufbedingungen. 383 Männer und 271 Frauen erreichten im Hobbylauf und im Nachtlauf das Ziel. Beide Rennen führten über eine Wettkampf-Distanz von fünf Kilometern. Entlang der Laufstrecke sorgten viele Zuschauer für mächtig Stimmung.

Den Auftakt machten erstmals zwei Kinderläufe. Hier konnten die Jüngsten die Stimmung auf der Kampenwandstraße genießen, die etwas älteren Nachwuchsläufer durften eine ganze Runde durch Aschau rennen und begeisterten damit Eltern und die zahlreich nach Aschau gekommenen Zuschauer.

Josef Rüter war für runnersworld.de in Aschau vor Ort. Seine besten Fotos vom Aschauer Vorsilvesterlauf 2015 finden Sie über und unter diesem Artikel.

Die Genussläufer fanden sich im Hobbylauf zu einer freudigen Standortbestimmung auf der exakt vermessenen 5-km-Strecke. In drei Runden präsentierte sich diese, teils ruhig und romantisch im Fackelschein, teils gesäumt von Band, Trommlern, DJ und mehreren tausend unermüdlichen Zuschauern. So angespornt gab es viele strahlende Gesichter und viele persönliche Erfolge.

So richtig auf Touren kamen sowohl Zuschauer, als auch Sportler beim abschließenden Nachtlauf. Nachdem Bayerns schnellster 800-Meter-Läufer Benedikt Huber (LG Telis Finanz Regensburg) die erstmals eingeführte Sprintwertung nach der ersten Runde für sich entscheiden konnte, übernahm der junge eritreische Nachwuchsläufer Filmon Abraham (LG Festina Rupertiwinkel) die Führung vor einer kompakten Verfolgergruppe. Aus dieser konnte sich unter der Anfeuerung der Zuschauer am Ende knapp, aber dennoch souverän der erstmals in Aschau startende Valentin Unterholzer lösen. Neben dem Sieg markierte der junge Landshuter und für die LG Telis Finanz Regensburg startende Spitzenläufer in hervorragenden 15:10 Minuten einen neuen Streckenrekord. Abraham wurde mit 3 Sekunden Abstand zweiter vor dem stark laufenden Triathleten Julian Erhardt (Team Erdinger Alkoholfrei/ Triathlon Grassau) in 15:20 Minuten. Neun Läufer blieben unter 16 Minuten.

Nicht weniger eindrucksvoll war das Geschehen in der Frauenspitze. Die in Aschau schon bekannte Julia Kick (LG Telis Finanz Regensburg) drückte von Beginn an aufs Tempo, konnte zunächst aber nicht viel Distanz zu den Verfolgerinnen aufbauen. Mit nur wenigen Sekunden Rückstand behielt die noch der Jugend zugehörige Marina Rappold den Kontakt, den sie aber zusehends abgeben musste, während Kick weiter aufdrehte und am Ende deutlich Ihre Topform unter Beweis stellte. Mit 17:12 Minuten schrammte sie nur 10 Sekunden am Streckenrekord vorbei. Marina Rappold (LG Sempt) konnte den zweiten Platz mit 18:04 min vor der österreichischen Nachwuchstriathletin Julia Praxmarer (Wave Tri-Team Wörgl) in 18:19 min ins Ziel bringen.

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