Streckenrekorde

Olympiasieger Farah und Defar siegten in New Orleans

Die Olympiasieger Meseret Defar und Mo Farah stellten in New Orleans über die Halbmarathon-Distanz neue Streckenrekorde auf.

Meseret Defar und Mo Farah

Olympiasieger Meseret Defar und Mo Farah in New Orleans.

Bild: photorun.net

Zwei Olympiasieger waren beim Halbmarathon in New Orleans nicht zu schlagen und stellten Streckenrekorde auf: Mo Farah gewann das Rennen in der britischen Rekordzeit von 61:00 Minuten, während die Äthiopierin Meseret Defar nach 67:26 ins Ziel lief. Über 18.000 Läufer gingen am 24. Februar in New Orleans beim Halbmarathon und Marathon an den Start. Hochklassig besetzt war jedoch nur das kürzere Rennen über 21,0975 km.

Bei den Männern entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Mo Farah, der bei Olympia in London im vergangenen Jahr über 5.000 sowie 10.000 m gewonnen hatte, und dem Äthiopier Gebre Gebremariam. Beide setzten sich nach der 5-km-Marke aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe ab und hatten schnell einen deutlichen Vorsprung herausgelaufen. Mo Farah verließ sich auf seine Spurtkraft und gewann das spannende Duell mit nur einer Sekunde Vorsprung vor dem Crosslauf-Weltmeister des Jahres 2009. Mit 61:00 stellte Mo Farah einen britischen Landesrekord auf und gewann auch sein zweites Rennen über die „halbe Distanz“. Bei seiner Premiere war er zwar in New York 2011 mit 60:23 schneller, jedoch erwies sich die Strecke im Nachhinein als nicht rekordtauglich.

Wie schon in New York vor zwei Jahren musste sich Gebremariam im Spurt gegen Farah geschlagen geben. Dritter wurde am Sonntag der Kenianer Cybrian Kotut in 62:48 vor seinem Landsmann Martin Lel (64:02). „Es war ein bisschen windig und wir waren anfangs nicht schnell genug, um die erhoffte Zeit von unter 60 Minuten zu erreichen. Aber ich bin froh, dass ich dank meiner Spurtkraft gewinnen konnte“, sagte Mo Farah.

Im Rennen der Frauen fiel die Vorentscheidung kurz nach der Hälfte des Rennens. Bis dahin konnte Shalane Flanagan (USA) mit Meseret Defar noch Schritt halten. Dann jedoch verschärfte die äthiopische 5.000-m-Olympiasiegerin das Tempo und setzte sich ab. Mit einer persönlichen Bestzeit von 67:26 Minuten hatte Meseret Defar schließlich über eine Minute Vorsprung auf Shalane Flanagan (68:32), für die das Rennen ein gelungener Test im Hinblick auf den Boston-Marathon im April war. Mary Ngugi (Kenia) wurde Dritte in 70:33 Minuten.