Kopenhagen Marathon

Olympia-Aus für Maisch

Ulrike Maisch stieg beim Kopenhagen Marathon schon wieder aus. Damit ist Olympia endgültig kein Thema mehr.

Maisch, Ulrike

Ulrike Maisch wird bei den Olympischen Spielen definitiv nicht starten.

Die Rostockerin Ulrike Maisch scheiterte am Sonntag beim letzten Versuch, die Norm von 2:31 Stunden zu unterbieten und stieg beim Marathon in Kopenhagen schon nach 15 Kilometern aus. Auch der erste diesjährige Qualifikations-Versuch der Europameisterin über Marathon für Peking war Ende April beim Hamburg Marathon gescheitert, weil sie das Rennen aufgab.

Laut der vom Sport-Informations-Dienst zitierten Aussage von Trainer Klaus-Peter Weippert habe die gescheiterte Qualifikation nicht an Verletzungen oder Krankheiten gelegen, es fehle einfach die Form. Jetzt werde man sich auf kürzere Strecken und Bahnrennen konzentrieren.

Nach dem Ausstieg von Maisch siegte in Kopenhagen Anne Mette Aagaard in international wenig spektakulären 2:36:08 Stunden. Der Männersieg ging an Julius Mutai in 2:21:05 Stunden. Bester Deutscher wurde Hansmartin Spatzier in 2:40:25.

Ein weiterer Olympia-Aspirant musste aufgeben: Der Chemnitzer Langstreckler André Pollmächer wird bei den Olympischen Spielen nicht starten. Der EM-Siebte kann wegen eines Ödems am Oberschenkelknochen nicht trainieren und daher auch nicht wie geplant in zwei Wochen im belgischen Neerpelt auf Normjagd gehen. Das berichtet die „Freie Presse“.

„Ich will versuchen, bis zum September wieder so fit zu werden, dass ich bei Straßenläufen als Tempomacher mitlaufen kann. Das Ziel ist, im kommenden Frühjahr einen Marathon zu absolvieren und die Norm für die WM 2009 anzugreifen“, erklärte er. „Meine Stärke ist ohnehin die Ausdauer. Insofern ziehe ich den etwas später geplanten Schritt hin zum Marathon nur ein, zwei Jahre vor“, führt er weiter aus. Die 10.000 Meter will er allerdings nicht vollkommen aus den Augen verlieren, sondern als weitere Option behalten.