Towerrunning World Cup

Österreicher gewinnt im Rockefeller Center

Für seinen Sieg in New York brauchte Rolf Majcen 8:16 Minuten, um die 1.215 Stufen zu erklimmen.

Auch Javier Santiago konnte sich nur kurz über seinen Spitzenplatz freuen: Jesse Berg eroberte nur vier Tage nach dem Showdown von Chicago durch einen Sieg beim „Go Vertical for Cystic Fibrosis“ in Albany die Führung im Weltcup zurück und liegt nun 28 Punkte vor dem Mexikaner.

Das Rockefeller Center in New York.

Bild: David Shankbone

Auch ein europäischer Spitzenläufer vermochte es, in den USA sein Punktekonto aufzubessern: Der Österreicher Rolf Majcen trat die Reise in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten an und wählte für seine Punktejagd den „MS Climb to the Top“ im Rockefeller Center von New York. Eine gute Wahl, wie sich am Rennsonntag herausstellte: Nach 1215 Stufen lief er mit einer Zeit von 8:16 Minuten zehn Sekunden schneller ins Ziel ein als Lokalmatador Chris Solarz. Dessen Geschichte ist damit allerdings noch nicht zu Ende: Der New Yorker Athlet, der im vergangenen Jahr das U-Bahn-Netz der Millionenmetropole in Rekordzeit vollständig befahren hat, fand auch an diesem denkwürdigen Sonntag nicht nur auf der Strecke einen schnellen Weg: Nur drei Stunden nach seinem zweiten Platz im Rockefeller Center gewann Chris Solarz den „Annual Wawa Stair Climb“ in Philadelphia. Eine ebenso sportliche wie logistische Meisterleistung. Bereits am Tag zuvor war er beim „Fight for Air Climb“ in Providence siegreich und konnte damit als erster Treppenläufer drei Podestplätze an einem Wochenende erzielen. Nebenbei erkämpfte er dadurch innerhalb von 30 Stunden 148 Weltcuppunkte und schob sich somit auf den 13. Gesamtrang nach vorne.

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