Südtirol Ultrarace

Nur 71 von 275 Startern erreichten das Ziel

Nur 71 von 275 Startern beim Südtirol Ultrarace erreichten die Ziellinie. Dafür war neben den 121 Kilometern und 7.069 Höhenemetern auch ein Unwetter verantwortlich.

Südtirol Ultrarace 2013 - Die Bilder
Südtirol Ultrarace

Die Strecke des Südtirol Ultrarace führte die Teilnehmer durch die Sarntaler Alpen.

Bild: Helmuth Rier/Südtirolfoto

Um 22 Uhr am Freitagabend, 26. Juli, starteten 275 Läufer zum Südtirol Ultrarace, einem Extrem-Berglauf entlang der berühmten Hufeisen-Wanderroute durch die Sarntaler-Alpen. 18:42:20 Stunden später erreichte Alexander Rabensteiner als Erster die Ziellinie. Die schnellste Frau Annemarie Gross benötigte 22:14:30 Stunden. Bei den Staffelrennen siegten Helmuth Mair und Josef Bladbichler (18:58:56) sowie Tamara Lunger und Maria Kementaler (21:42:03).

Am Sonntagmorgen, 28. Juli, um 9 Uhr war es dann geschafft. Als Letzter von 71 Athleten erreichte Hannes Wieder aus Schenna das Ziel des Südtirol Ultrarace in Talferstadt und gehörte damit trotzdem zu den Gewinnern. Für die Strecke des Südtirol Ultrarrace von 121 Kilometern und 7.069 Höhenmetern brauchte er 34:51:26 Stunden.

Die Anzahl der „Finisher“ wäre mit Sicherheit beträchtlich höher gewesen, wenn es am Samstagabend bei der Hirzer Hütte kein schweres Gewitter gegeben hätte. Aufgrund von Hagelschlag, sehr starkem Regen und Blitzen musste der Wettkampf an diesem Kontrollpunkt kurzzeitig unterbrochen werden. Nach einer Beratung wurde gemeinsam mit den 51 angehaltenen Athleten entschieden, dass sie mit dem Fahrzeug zum Ziel nach Bozen gebracht werden und für sie das Rennen somit zu Ende ist. „Die Sicherheit ist ein sehr wichtiger Aspekt unseres Wettkampfs. Deshalb war diese Entscheidung, die wie gemeinsam mit der Bergrettung und den Athleten getroffen haben, vollkommen richtig“, erklärte OK-Chef Josef Günther.

Mair zog am Sonntag bei der Preisverteilung zufrieden Bilanz: „Ich denke, dass wir einen tollen Wettkampf gesehen haben. Die Athleten haben vor allem die schöne Bergwelt der Sarntaler Alpen gelobt. Mein größter Dank geht an unsere Partner und Sponsoren, die Bergrettung und den Notfalldienst, vor allem aber an die über 200 freiwilligen Helfer, ohne deren Mitarbeit wir ein solches Event nicht hätten auf die Beine stellen können.“