Transalpin-Run 6. Etappe

Noch 278 Teams im Rennen

278 Teams sind nach der 6. Etappe noch im Rennen um das heiß begehrte Finisher-Trikot beim Transalpin-Run. Die war mit 37,8 km und 1.633 Höhenmetern relativ leicht.

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Der Tross des Transalpin-Run hat zum dritten Mal die Landesgrenzen überschritten und ist nun in Italien angekommen. 278 Teams sind weiterhin im Rennen um das heiß begehrte Finisher-Trikot, das in zwei Tagen an all jene vergeben wird, die alle Etappen innerhalb der Zeitvorgaben absolviert haben. Auf der sechsten Etappe von Scuol nach Südtirol bekamen die Läufer einmal mehr traumhafte landschaftliche Höhepunkte serviert. Mit 37,8 Kilometern und 1.633 Höhenmeter kam die Strecke dieses Mal vor allem den Läufern entgegen. Bergsteiger hatten es dagegen etwas schwerer, da keine wirklich schwierigen Anstiege zu bezwingen waren. Den Teilnehmern machte die Etappe sichtlich Spaß.

Einmal mehr waren Cameron Clayton (USA) und Dimitris Theodorakakos (GRE) vom Team Salomon die schnellsten des Tages und bauten damit ihren Vorsprung auf die Verfolger weiter aus. Nach 3:11:40 Stunden war für die Leader der Arbeitstag auch schon wieder beendet, die Regeneration konnte beginnen. „Die Beine sind inzwischen schon sehr müde, die letzten sechs Tage waren sehr intensiv für uns. Dafür war die Etappe traumhaft schön“, so Dimitris Theodorakakos im Ziel.

Rang zwei ging mit fast 13 Minuten Rückstand einmal mehr an Manuel Merillas (ESP) und Pablo Villa (ESP) vom Team Carrera Alto Sil. Tofol Castaner Bernat (ESP) und Philipp Reiter (GER) vom Team Salomon International I bestätigten ebenfalls ihren Podiumsplatz und kamen drei Minuten nach den beiden Spaniern ins Ziel.

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Südtiroler feiern Platz 1 in der Heimat

Weiterhin spannend bleibt es dagegen bei den Master Men, wo Anton Steiner (ITA) und Klaus Wellenzohn (ITA) vom Team Dynafit Reschenpass alles daran setzten, um ihr Leader-Trikot auch in der Heimat zu verteidigen. Sieben Kilometer vor dem Ziel hatten sie es bereits an die Sieger Anton Philipp (GER) und Thomas Geisenberger (GER) vom Berglaufteam Haglöfs Gore-Tex® Footwear verloren. Doch die beiden Italiener gaben bergab noch einmal richtig Gas und konnten den Rückstand auf 35 Sekunden verringern. Der Vorsprung im Gesamtklassement war groß genug, so dass die ganze Reschenpass-Region ihre Transalpin-Run Helden feiern kann.

„Für uns geht ein Lebenstraum in Erfüllung. Schon alleine das Leader-Trikot tragen zu dürfen, ist ein Wahnsinn. Wenn man damit auch noch in der Heimat einlaufen darf, ist das unbeschreiblich. Es war aber sehr schwer für uns, denn die Etappe war nicht wirklich für uns gemacht. Es gab keine steilen Aufstiege, an denen wir unsere Stärke ausspielen konnten. Bergab haben wir gewusst, dass wir Zeit auf die Sieger gut machen können. Super, dass es schlussendlich gereicht hat. Die siebte Etappe kennen wir natürlich sehr gut. Da ist es vor allem wichtig, auf den ersten Kilometern nicht zu viel zu geben, denn der entscheidende, lange Anstieg kommt erst zum Schluss und dafür sollte man noch ausreichend Kräfte zur Verfügung haben“, so Anton Steiner.

Rang drei in dieser Kategorie ging zum ersten Mal an Marco Schneider (GER) und Holger Finkelmann (GER) vom Main Ausdauershop Trail Master Team.

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Top3 Senior Master, Mixed und Women weiterhin unverändert

Wie schon in den Tagen zuvor, scheinen die Plätze in der Senior Master Wertung weitestgehend vergeben zu sein. Dr. Thomas Miksch (GER) und Michael Sommer (GER) vom Orthomol Sport Team Blau waren wieder nicht zu schlagen, Rang zwei ging an Rudi Schöpf (ITA) und Florian Kuppelwieser (ITA) vom Team Latsch, Platz drei an Gerald Rüschenpöhler (GER) und Jörg Schreiber (GER) vom Trail Team Kemptenhildrizhausen.

Ebenfalls bisher ungeschlagen, das Leader-Team in der Mixed Wertung. Helen Bonsor (SCO) und Andrew Fallas (SCO) vom Team Mammut Gore-Tex® Footwear. Sie siegen vor Caroline Freslon-Bette (FRA) und Jean Christophe Bette (FRA) vom Team Garmin Adventure und Konrad Rawlik (POL) und Jasmin Paris (ENG) vom Team Carnethy.

Dasselbe bei den Damen. Hier sind Silvia Serafini (ITA) und Oihana Kortazar Aranzeta (ESP) vom Team Salomon International III einfach eine Klasse für sich. Nach 3:49:27 Stunden waren die beiden bereits im Ziel und bauten damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus. Auf Rang zwei neuerlich Tamara Lunger (ITA) und Annemarie Gross (ITA) vom Team Gore-Tex® Active Women, Patz drei haben Gitti Schiebel (GER) und Ildiko Wermescher (HUN) vom Team Woly Sport inzwischen fix für sich gebucht.

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