Topform bestätigt

Nick Willis gewinnt Fifth Avenue Mile

Denkbar knapp setzte sich Nick Willis bei der Fifth Avenue Mile 2008 in New York gegen Bernard Lagat durch.

Bei den Olympischen Spielen hatte er sensationell eine Bronzemedaille gewonnen, jetzt bestätigte Nick Willis, dass dies keine Eintagsfliege war: Der Neuseeländer gewann in New York auch die prestigeträchtige Fifth Avenue Mile.

Nick Willis und Bernhard Lagat liefert sich ein packendes Spurtduell.

Bild: photorun.net

Bei warmen Temperaturen setzte er sich dabei am Sonntagnachmittag in einem Spurtduell knapp gegen Bernard Lagat (USA) durch. Willis war nach 3:50,5 Minuten im Ziel, der amtierende 1.500-m-Weltmeister folgte nur eine Zehntelsekunde dahinter. Dritter wurde Nate Brannen (Kanada) mit 3:51,9.

Eine Bronzemedaille bei Olympia knapp verpasst hatte Lisa Dobriskey, die in Peking über 1.500 m Vierte war. Doch in New York war die Britin nun über die Meile vorne. In 4:18,6 Minuten gewann sie vor Shannon Rowbury (USA/4:19,29) und Rose Kosgei (Kenia/4:23,9).

Bei den US-Meisterschaften über 5 km in Providence (Rhode Island) fiel die Entscheidung in einem spannenden Zweikampf zwischen Anthony Famiglietti und Matt Tegenkamp, der für das KIMbia-Team startet, rund 800 Meter vor dem Ziel. Hier übernahm Famiglietti die Führung und erlief einen Vorsprung. Nach 13:42 war er schließlich vor Tegenkamp (13:50) im Ziel. Bei den Frauen gewann Shalane Flanagan, die 10.000-m-Bronzemedaillengewinnerin von Peking, den Titel souverän in 15:28 Minuten. Zweite in dem offenen Rennen war die Irin Mary Cullen mit 15:46.


Olympiasieger Wanjiru gewinnt in Lissabon

Der Olympiasieger im Männer-Marathon lief sein erstes Rennen nach Peking: Samuel Wanjiru (Kenia) gewann dabei den Lissabon-Halbmarathon in 61:24 Minuten letztlich klar vor seinen Landsleuten Jacob Yator (62:41) und Thomas Kipkosgei (62:53). „Heute zu gewinnen, das war nicht einfach, denn ich bin immer noch in der Erholungsphase nach Peking“, erklärte Samuel Wanjiru gegenüber der Webseite iaaf.org.

Auch bei den Frauen gab es in Lissabon einen dreifachen kenianischen Triumph: Pamela Chepchumba siegte in 70:26 Minuten vor Lena Cheruiyot (70:36) und Gladys Cherono (70:42). In Lissabon gibt es seit einigen Jahren zwei Halbmarathonrennen. Das in der Regel hochklassigere wird im März gestartet.

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