Halbmarathon in Sapporo

Ngatuny und Nakamura siegen in Japan

Zwei für die WM in Berlin qualifizierte Läufer siegten beim Sapporo-Halbmarathon in Japan.

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Einer der wenigen hochkarätigen Straßenläufe während der Sommermonate findet in Sapporo statt.

Bild: Photorun

Zwei fin Berlin im August auf der Bahn starten werden, gewannen am Sonntag den Sapporo-Halbmarathon in Japan: Der Kenianer Gideon Ngatuny lief flotte 60:39 Minuten und die Japanerin Yurika Nakamura war nach 69:20 im Ziel.

Bei den Männern entwickelte sich schnell ein Zweikampf zwischen Gideon Ngatuny, der am vergangenen Wochenende bei den Kenianischen Meisterschaften Zweiter über 10.000 m war und sich damit für die WM qualifizierte, und dem Vorjahressieger Mokubo Mogusu. In der ersten Hälfte des Rennens schien dabei der Kursrekord von Mogusu (59:54 Minuten) in Gefahr zu geraten. Doch dann wurde das Rennen etwas langsamer. Auf einer lang gezogenen Steigung fiel knapp zwei Kilometer vor dem Ziel die Entscheidung. Ngatuny setzte sich hier von Mogusu ab und erreichte schließlich mit 19 Sekunden Vorsprung das Ziel im Stadion. Der Vorjahressieger lief 60:58. Dritter wurde mit Cyrus Njui ein weiterer Kenianer mit 61:03 Minuten.

Kurz nach Kilometer 13 fiel eine Vorentscheidung bei den Frauen. Hier setzten sich Yurika Nakamura, Julia Mombi (Kenia) und Yurika Sahaku (Japan) aus einer größeren Spitzengruppe ab. Auch bei den Frauen entschied sich der Kampf um den Sieg auf dem ansteigenden Stück zurück zum Stadion. Bei Kilometer 20 hatte Yurika Nakamura, die in Berlin bei der WM über 5.000 m als japanische Meisterin antreten wird, einige Sekunden Vorsprung. Im Ziel lag sie schließlich zehn Sekunden vor Julia Mombi (69:30). Mit Yukari Sahaku blieb noch eine dritte Läuferin in Sapporo unter 70 Minuten (69:36).