WM-Aktuell

Natalia Rodriguez bringt sich selbst um den Sieg.

Durch ein ungeschicktes Überholmanöver brachte die Spanierin die führende Gelete Burka zu Fall – und sich um alle Chancen.

Mit einem ungeschickten Überholmanöver brachte sich die Spanierin Natalia Rodriguez im 1.500-m-Finale selbst um alle Chancen. Gut 200 Meter vor dem Ziel wollte sie mit Macht durch eine zu enge Lücke auf der Innenbahn und brachte dadurch die führende Gelete Burka zu Fall. Die Äthiopierin lief zwar weiter, doch ihr Traum vom Sieg war beendet. Abgeschlagen kam sie als Zehnte in 4:11,21 Minuten ins Ziel. Rodriguez hatte als Erste die Ziellinie überquert, jedoch passierte das, was kommen musste: Die Spanierin wurde disqualifiziert. Als sie die Bilder der entscheidenden Szene auf der Videoleinwand sah, wirkte sie selbst erschrocken über ihr rücksichtsloses Überholmanöver. Maryam Yusuf Yamal (Bahrain) war die lachende Dritte. Die ursprüngliche Zweite wurde zur Siegerin und verteidigte somit ihren Titel in 4:03,74 Minuten. Mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand belegte Lisa Dobriskey (Großbritannien) Rang zwei. Sie hatte 2008 bei Olympia in Peking noch knapp die Bronzemedaille verpasst. Shannon Rowbury (USA) bekam die Bronzemedaille (4:04,18).

Hier finden Sie ein Dossier mit allen Informationen rund um die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin

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