Comrades-Marathon 2015

Nach über 10 Stunden im Ziel

Bergauf und bergab geht es nur durch das Land od thousands hills. Und zwischendurch muntert Spiderman die Läufer auf.

Im Ziel des Comrades-Marathons

Geschafft: Angela und Thomas im Ziel des Comrades-Marathons.

Bild: privat

Seit vielen Kilometern kommt die Sonne bereits voll von vorne. Jetzt schickt sie sich langsam an, unterzugehen (um 17 Uhr wird sie weg sein!) und brennt daher nicht mehr so. Der letzte Kilometer bricht an und wir werden von jubelnden Menschenmassen in das Cricket Oval Stadium begleitet. Noch ein paar Kurven, dann kommt das Ziel in Sicht. Mit einer Zeit von 10:38:51 Stunden laufe ich durch und bin überglücklich. Nur vier Minuten später kommt auch Angela ins Ziel, wir treffen uns aber erst vor dem Zelt der international runners, wo wir uns erst mal eine Stunde lang erholen.

Den Countdown zu den 12 Stunden warten wir allerdings nicht mehr ab, denn es ist nun extrem voll und der Zielbereich ist für uns nicht einsehbar. Von den rund 12.700 Finishern kommen fast 5.200 erst in der letzten Stunde ins Ziel!

Wir ziehen wir uns also um und schlagen uns zu den Bussen durch, die uns zurück nach Durban bringen. Noch während wir am Bus Schlange stehen, fällt der letzte Schuss für das 12-Stundenlimit. Wegen des nun folgenden Verkehrschaos dauert es allein eine Stunde, bis wir vom Parkplatz wegkommen. Um 21:00 Uhr sind wir endlich wieder im Hotel in Durban und lassen einen denkwürdigen Tag bei einem guten Abendessen ausklingen.

Mein Traum hat sich erfüllt! Jetzt kann ich mir überlegen, nächstes Jahr noch mal anzutreten, um die begehrte „back-to-back“-Medaille zu ergattern. Mal sehen …

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Beim Comrades-Marathon einen Läufertraum erfüllt