Düsseldorf-Marathon 2014

Nach Regen Sonnenschein zum Zieleinlauf

Ich fand relativ schnell in mein geplantes Wohlfühltempo. Auf den ersten 25 Kilometern des Marathons durch Düsseldorf fiel es mir nicht schwer, die Strecke zurückzulegen. Wenn man erst einmal drin ist, läuft es sich ja irgendwann wie von selbst. Auch die Verpflegung bzw. Getränkestationen an der Strecke waren sehr zahlreich und ich war letztendlich froh, dass es nicht so warm war, denn sonst hätte man noch mehr geschwitzt.

Mit der steigenden Kilometerzahl wurden die Füße und Beine immer müder, aber ich kämpfte mich durch. Bis Kilometer 25 konnte ich meine geplante Pace von 7:20 min/km in etwa halten.

Bei Kilometer 31 wurde ich jedoch mit einer ungeplanten emotionalen Situation konfrontiert. Am Straßenrand spielte eine Liveband das Lied „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen. Dieses Lied berührte mich in diesem Zusammenhang so sehr, dass ich plötzlich vor lauter Glück in Tränen ausgebrochen bin und zwei Kilometer brauchte, bis ich mich wieder halbwegs beruhigt habe. Dies muss wohl das Runner’s High gewesen sein, von dem ich schon oft gehört hatte. Sogar der Regen hatte nun endlich aufgehört und die Sonne schaute erstmals kurz durch die Wolken durch.

Glückgefühl im Ziel des Düsseldorf-Marathons

Die nächsten sieben Kilometer lief ich nach diesem schönen Erlebnis noch weitestgehend locker durch, die Strecke war abwechslungsreich und die Unterstützung und Begeisterung des Publikums durchgehend super. Bei Kilometer 39 kam dann der berüchtigte „Mann mit dem Hammer“ und ich musste auf den letzten drei Kilometern nochmal alles geben. Aufzugeben kam für mich aber nicht eine Sekunde in Frage.
Schließlich kam endlich das Ziel am Rheinufer in Sichtweite, die Sonne schien mittlerweile und es waren so viele Zuschauer am Streckenrand, so konnte ich nochmal meine letzten Kräfte mobilisieren und erreichte nach 5 Stunden, 43 Min und 16 Sek überglücklich das Ziel.

Dieser Moment und das Gefühl dabei waren einmalig schön. Ich war so stolz darauf, es geschafft zu haben und nahm überglücklich meine Medaille im Empfang.

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Marathon-Debüt im strömenden Regen