Paderborner Osterlauf

Mockenhaupt und Pollmächer überzeugten

Paderborner Osterlauf 2011

Das größte Feld startete in Paderborn über 10 km.

Bild: Josef Rüter

An der Spitze setzte sich eine Woche nach ihrem überzeugenden Sieg beim Würzburger Residenzlauf die 27-jährige Doris Changeywo in 32:03 Minuten knapp vor Esther Chemtai (32:11) durch, die in Würzburg ebenso auf Rang zwei gelandet war. Die Cross-Weltmeisterin von 2010, Emily Chebet, kam nach längerer Verletzungspause schon auf Rang zwei mit 32:41 Minuten – und rettete sich dabei gerade noch vor der anstürmenden Sabrina Mockenhaupt ins Ziel. Hinter sechs weiteren Kenianerinnen kam Simret Restle (PSV GW Kassel) mit 35:07 Minuten über den elften Rang nicht hinaus, nach ihrem enttäuschenden Halbmarathonlauf in Berlin ein weiteres nicht überzeugendes Resultat für die aus Eritrea stammende Läuferin.

Keineswegs unzufrieden war André Pollmächer mit Rang elf. „Ich musste alles alleine laufen. Viel Wind, viel Arbeit, aber ich bin zufrieden. Das war ein guter Tempolauf.“ Der Potsdamer im Dress des Rhein-Marathon Düsseldorf kam eine Woche nach seinem erfolgreichen Comeback und dem Sieg bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Griesheim angesichts des hohen Starttempos der kenianischen Phalanx problemlos ins Rennen, musste allerdings erkennen, dass ihm die nötige Tempohärte in einem derart starken Rennen noch fehlt.

„Ich bin auf dem richtigen Weg. Natürlich sind es keine 100 Prozent, aber das darf ich nach einem halben Jahr intensivem Training auch nicht erwarten.“ Das deutsche Duell mit Christian Glatting, dem Vorjahresmeister über 10.000 m, gewann André Pollmächer klar, denn der Wattenscheider folgte mit einer Endzeit von 30:50 doch mit merklichem Abstand. „Das war nicht mein Rennen“, gestand der Schützling von Tono Kirschbaum, „nach meiner Rückkehr aus Flagstaff ging auch im Training noch nicht allzu viel.“

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