Countdown für Olympia in Rio

Mo Farah siegt in London

In seinem bisher einzigen Rennen über die 5 Kilometer in dieser Saison stellte Farah im Vorfeld der olympischen Spiele souverän eine Jahresweltbestzeit auf.

Mo Farah in London

Mo Farah zeigte in London, dass er bereit ist für Olympia in Rio.

Bild: photorun.net

Doppel-Olympiasieger Mo Farah ist bereit für die Titelverteidigung bei den Olympischen Spielen in Rio im August. Der britische Goldmedaillen-Gewinner über die 5.000- und 10.000-m-Distanz der Spiele von 2012, der beide Titel auch bei den Weltmeisterschaften 2013 und 2015 gewonnen hatte, siegte beim Diamond League-Meeting in London über die 5.000-m-Distanz souverän. In seiner Heimatstadt stellte der 33-Jährige dabei mit 12:59,29 Minuten eine Jahresweltbestzeit auf. Es war sein einziges Rennen über diese Distanz vor Olympia in dieser Saison.

Farah läuft die letzten 1.000 Meter in unter 2:30 Minuten

Mit deutlichem Rückstand hinter Mo Farah belegte sein Landsmann Andrew Butchart in 13:14,85 Minuten Platz zwei. Der drittplatzierte US-Amerikaner Bernard Lagat stellte mit 13:14,96 einen Master-Weltrekord (Altersklasse ab 40) auf. Der frühere Kenianer Lagat ist inzwischen 41 Jahre alt. Als Vierter folgte Isiah Koech (Kenia) in 13:15,44. Bis zur 3.000-m-Marke, die er nach 7:52,72 Minuten passierte, hatte Mo Farah einen Tempomacher vor sich, danach musste er alleine an der Spitze laufen. Nach 4.000 m hatte er bereits einen Vorsprung von rund 50 Metern. Die letzten 1.000 Meter zeigten, dass Mo Farah in Rio nur sehr schwer zu schlagen sein wird: Er rannte diesen Abschnitt in knapp unter 2:30 Minuten.

Für Mo Farah liegt der Fokus nun auf Olympia in Rio

„Es herrschte eine tolle Stimmung - und deswegen wollte ich es versuchen“, erklärte Mo Farah bezüglich der Jahresweltbestzeit, die er haarscharf um nur 14 Hundertstelsekunden unterbot. Der Äthiopier Muktar Edris war im Mai in Eugene 12:59,43 Minuten gelaufen. Bei jenem Meeting in den USA hatte Mo Farah auch sein einziges 10.000-m-Rennen vor Olympia gewonnen. Damals rannte er 26:53,71 Minuten. Schneller war in diesem Jahr lediglich der Äthiopier Yigrem Demelash, der in Hengelo 26:51,11 gelaufen war und in Rio zu den Gegnern von Farah zählen wird. „Heute war es meine letzte Chance, vor Rio ein schnelles Rennen zu laufen - es bedeutet mir viel, das hier in diesem Stadion geschafft zu haben. Ich bin in guter Form und muss jetzt im Hinblick auf Rio einfach ruhig und geduldig bleiben“, sagte Mo Farah nach dem Rennen im Londoner Olympiastadion.

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