Portsmouth und Venedig

Mo Farah gewinnt in Portsmouth, John Komen in Venedig

Im Endspurt siegte der Brite Mo Farah in 46:25 über 10 Meilen in Portsmouth vor starker afrikanischer Konkurrenz.

Portsmouth_Farah

Mo Farah gewann am Sonntag über 10 Meilen in Portsmouth.

Während Günther Weidlinger in Frankfurt den 23 Jahre alten österreichischen Marathonrekord mit einer Zeit von 2:10:47 Stunden knackte, gelang einem anderen europäischen Läufer ebenfalls ein Achtungserfolg: Mo Farah gewann den Bupa Great South Run im englischen Portsmouth. Der Brite besiegte über die 10-Meilen-Distanz starke afrikanische Konkurrenz. Farah siegte bei windigem Wetter in 46:25 Minuten.

„Die Jungs haben es mir nicht einfach gemacht“, erklärte Mo Farah in Bezug auf den Rennverlauf. Stephen Mokoka (Südafrika) und der Marathon-Weltmeister von 2007, Luke Kibet (Kenia), hatten sich frühzeitig abgesetzt. Doch Mo Farah wählte eine andere Taktik hielt sich aufgrund des Windes zurück und sparte Kräfte für das letzte Drittel des Rennens. In diesem Abschnitt schloss er zur Spitze auf und setzte sich schließlich im Schlussspurt mit einer Sekunde Vorsprung vor Mokoka durch. Kibet, der schon vorher zurückgefallen war, wurde Dritter mit 47:16 Minuten.

Ein Start-Ziel-Sieg gelang der Portugiesin Ines Monteiro, die einen Vorsprung von fast eineinhalb Minuten herauslief. Nach 52:32 Minuten war sie vor ihrer Landsfrau Ana Dulce Felix (Portugal/53:58) und Benita Willis (Australien/54:41) im Ziel.

Wie in Frankfurt gab es auch beim Venedig-Marathon kenianische Sieger: John Komen setzte sich bei den Männern in flotten 2:08:13 Stunden vor seinen Landsleuten Paul Samoei (2:10:09) und Benson Cherono (2:10:19) durch. Vierter wurde der Ukrainier Alex Kuzin in 2:10:54. Die Kenianerin Anne Kosgei war in 2:27:46 vor Jelena Yal (Äthiopien/2:28:41) und Alena Samokhvalova (Russland/2:28:47) im Ziel.

Text: race-news-service.com
Foto: www.photorun.net