In Topform

Mikitenko startet beim Berlin Marathon

Ein Jahr nach ihrem Marathondebüt will Irina Mikitenko beim Berlin Marathon 2008 eine neue Bestzeit aufstellen.

Zwei Tage nach ihrem glänzenden Rennen bei den Deutschen 10-km-Meisterschaften in Karlsruhe hat sich Irina Mikitenko entschieden: Sie wird beim real,- Berlin-Marathon am 28. September an den Start gehen.

Beim Berlin Marathon 2008 will Irina Mikitenko ihre Topform unterstreichen.

Bei dem Rennen, das zu den World Marathon Majors (WMM) gehört, war Irina Mikitenko vor einem Jahr ein bemerkenswertes Debüt über die 42,195 km gelaufen. Damals wurde sie Zweite in 2:24:51 Stunden. Beim Flora London-Marathon, den sie im April überraschend gewonnen hatte, verbesserte sie sich auf die offizielle deutsche Rekordzeit von 2:24:14 Stunden. Aufgrund dieses Sieges führt sie zudem die WMM-Serie 2008 – 2009 an. „Es ist schwierig, bei einem Marathon ein Ergebnis zu prognostizieren. Aber wenn ich an den Start gehe, will ich immer gewinnen“, sagt die 36-jährige Läuferin des TV Wattenscheid.

Hochklassig hatte sich Irina Mikitenko nach ihren Rückenproblemen, die einen Start beim olympischen Marathon verhindert hatten, am Sonnabend zurückgemeldet: Bei den Deutschen Meisterschaften über 10 km in Karlsruhe lief sie 30:57 Minuten. Mit dieser Zeit sortiert sie sich in der Liste der besten Läuferinnen aller Zeiten auf Rang acht ein. Das Ergebnis bedeutete neben einem deutschen Rekord auch eine Jahresweltbestzeit über die Straßendistanz.

Die Zeit von Karlsruhe deutet darauf hin, dass Irina Mikitenko ihre Marathon-Bestzeit auf der schnellen Berliner Strecke weiter steigern kann. „Es ist mein Ziel, eine Zeit unter 2:24 Stunden zu erreichen, aber ich kann nicht genau sagen, was möglich ist“, sagt Irina Mikitenko. „Berlin zu gewinnen, ist eine besondere Herausforderung. Dort gut zu laufen, wäre auch ein gutes Zeichen im Hinblick auf den WM-Marathon in Berlin im nächsten Jahr.“ Die 36-Jährige könnte in Berlin als erste Deutsche nach Uta Pippig 1995 gewinnen. Schärfste Konkurrentin dürfte am 28. September die Äthiopierin Askale Tafa sein. Sie steigerte sich im Januar beim Dubai-Marathon auf 2:23:23 Stunden. Stark einzuschätzen sind in Berlin zudem die beiden Kenianerinnen Rose Cheruiyot (2:25:48) und die Vorjahres-Dritte Helena Kiprop (2.26:27).

„Berlin war für mich immer ein gutes Pflaster – egal ob bei meinem deutschen Rekord über 5.000 Meter, beim Marathon, Halbmarathon oder Avon-Frauenlauf“, erklärt Irina Mikitenko, warum die Wahl auf den Berlin-Marathon fiel.

Fotos von ihrem Rekordlauf bei den deutschen Meisterschaften über 10 Kilometer in Karlsruhe finden Sie hier.

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