Silvesterlauf Madrid

Mike Kigen und Gemma Steel überzeugen in Madrid

Zwei große internationale Silvesterrennen feierten Jubiläum: Zum 50. Mal fand das Rennen in Madrid statt, bereits zur 90. Auflage versammelten sich die Läufer beim ältesten Silvesterlauf der Welt in Sao Paulo.

Silvesterlauf Madrid

Gemma Steel zeigte auch zu Silvester noch sehr gute Form.

Bild: photorun.net

Mike Kigen dominiert den Silvesterlauf Madrid

In Madrid bestimmte Mike Kigen von Beginn an das Geschehen in dem 10-km-Rennen. Schon deutlich vor der Hälfte der Strecke war der Kenianer alleine in Führung. Kigen gewann das Rennen in guten 27:51 Minuten mit großem Vorsprung vor den Spaniern Jesus Espana (28:29) und Antonio Abadia (28:45). Ihre gute Form bestätigte einmal mehr die britische Crosslauf-Europameisterin Gemma Steel. In der zweiten Hälfte der 10-km-Strecke löste sie sich von ihren Konkurrentinnen und gewann schließlich in starken 31:52 Minuten deutlich vor der Marokkanerin Malika Asahssah (32:18) sowie Christelle Daunay (Frankreich/32:24). Die beiden Sieger von Madrid produzierten am Mittwoch die wohl besten Leistungen aller Silvesterrennen.

Knapper Zieleinlauf beim Silvesterlauf in Sao Paulo

Über 15 km führt die Strecke des Rennens in Sao Paulo. In einem knappen Zieleinlauf setzte sich bei den Männern der Äthiopier Dawit Admasu mit 45:04 Minuten durch. Nur eine Sekunde später folgte Stanley Koech (Kenia), Dritter wurde Fabiano Naasi (Tansania) in 45:10. Schnellste Frau war Wude Ayalew. Die äthiopische 10.000-m-WM-Dritte von Berlin 2009 gewann in 50:43 vor ihrer Landsfrau Netsanet Gudeta (50:46) und der Kenianerin Priscah Jeptoo (51:29).

Um Mitternacht starteten mehrere tausend Läufer zu einem 6,4-km-Lauf (4 Meilen) durch den New Yorker Central Park. In einem Rennen ohne internationale Stars, das von einem Feuerwerk begleitet wurde, siegten die US-Amerikaner Andrew Colley in 18:24 und Chelsea Reilly mit 21:04 Minuten.