Eine der schnellsten Debüt-Zeiten

Meseret Defar beim Halbmarathon-Debüt mit Topzeit

Meseret Defar gewann den Halbmarathon in Philadelphia mit einer der schnellsten jemals gelaufenen Debüt-Zeiten.

Meseret Defar 2010

Meseret Defar bejubelt ihr perfektes Halbmarathon-Debüt.

Bild: Photorun.net

Äthiopiens 5.000-m-Olympiasiegerin von 2004, Meseret Defar, hat am Sonntag in Philadelphia (USA) ihr Debüt über die Halbmarathondistanz eindrucksvoll gewonnen. Mit 67:44 Minuten erzielte die 26-Jährige eine der schnellsten Debüt-Zeiten über die 21,0975-km-Strecke aller Zeiten und reiht sich in der Jahresweltbestenliste auf Rang sieben ein. Es ist zugleich die schnellste Zeit, die je von einer Frau auf amerikanischem Boden gelaufen wurde. Für Meseret Defar, die zuletzt bei Olympia 2008 und bei der WM 2009 ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht werden konnte und jeweils über 5.000 m Dritte wurde, könnte die Zukunft auf der Straße liegen: Nach dem beachtlichen Halbmarathon-Debüt in Philadelphia sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis sich die Äthiopierin auch im Marathon versucht.

Das Rennen der Frauen war allerdings bis zuletzt spannend. Denn die Kenianerin Lineth Chepkirui lief gemeinsam mit Meseret Defar an der Spitze. Doch gegen die enorme Grundschnelligkeit der früheren 5.000-m-Weltrekordlerin aus Äthiopien war Chepkirui am Ende machtlos. Zwei Sekunden hinter der Siegerin überquerte sie in 67:46 Minuten den Zielstrich. Mit deutlichem Abstand folgte Werknesh Kidane (Äthiopien/68:30), Rang vier belegte Shalane Flanagan (USA) mit 68:36. Für Kidane und Flanagan waren es jeweils gute Generalproben für ihre Marathondebüts, die sie im November in New York laufen werden.

Schnellster Mann unter den 18.700 Läufern war der Kenianer Matthew Kisorio, der das Rennen in 60:15 Minuten gewann. Damit verbesserte der erst 21-Jährige seine persönliche Bestzeit um 55 Sekunden und stellte einen Streckenrekord auf. Die alte Bestmarke hatte der frühere Marathon-Weltrekordler Khalid Khannouchi (Marokko) 1997 mit 60:27 Minuten aufgestellt. Rang zwei belegte mit Gebre Gebremariam (Äthiopien/60:25) ein Läufer, der ebenfalls in New York sein Marathon-Debüt rennen wird. Dritter wurde der Marokkaner Abderrahim Goumri mit 61:33. Eine weniger erfolgreiche Marathon-Generalprobe hatte dagegen Ryan Hall. Der US-Amerikaner kam nach 63:55 Minuten ins Ziel und musste sich mit Rang 13 zufrieden geben. Er wird am 10. Oktober beim Chicago-Marathon starten.

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