Towerrunning

Melissa Moon sichert sich den Titel

Neuseeländerin siegt beim Masters-Finale in 8:57 Minuten.

Swissotel Singapur

Hotel Swissotel The Stamford in Singapur.

Bild: Terence Ong, Wikipedia

Auch bei den Damen hatte eine Athletin in Singapur die Chance zur Vorentscheidung. Melissa Moon aus Neuseeland, die bereits bei den Saison-Highlights im Empire State Building und im Taipei 101 siegreich war, ließ auch beim Masters Finale nichts anbrennen und siegte mit einer Zeit von 8:57 Minuten. Zweite wurde bei ihrem Comeback, nach einer schwangerschaftsbedingten Treppenlaufpause genau ein Jahr nach ihrem letzten Rennen, die Australierin und Weltcup-Titelverteidigerin Suzanne Walsham vor der Italienerin Cristina Bonacina.

Auch wenn Walsham im Jahre 2010 natürlich nicht mehr in das Rennen um die Podestränge in der Gesamtwertung eingreifen kann, setzte sie mit ihrer Leistung in Singapur ein Ausrufezeichen und gewann nebenbei auch noch eine Reise zum legendären Empire State Building Run Up im kommenden Jahr. Dort wird sie dann sicher wieder zu den Favoriten zählen und im ozeanischen Duell mit ihrer Weltcup-Titel-Nachfolgerin Melissa Moon um die Vorherrschaft in der Towerrunning-Szene kämpfen.

Im Jahre 2010 jedoch gewann die Neuseeländerin Moon den Titel ungefährdet, ebenso wie Thomas Dold musste sie sich in dieser Saison nur einmal geschlagen geben (Rang 3 in Sydney) und rangiert nun mit 960 Punkten deutlich vor Sandra Nunez (Mexiko, 680 Punkte), die damit ebenso wie ihr Landsmann Santiago eine Weltcup-Medaille nahezu sicher gewonnen hat.

Weit davon entfernt ist nach dem Singapur-Wochenende leider die beste deutsche Dame im Feld. Nachwuchstalent Marie-Fee Breyer aus Freiburg fiel hinter Cristina Bonacina und Kristin Frey auf Rang 5 zurück und hat kaum noch Chancen auf die Verteidigung ihrer Bronze-Medaille aus dem Jahr 2009. Dennoch kann die 13-Jährige auf eine fantastische Saison mit drei Siegen und drei dritten Plätzen bei sechs Starts zurückblicken. Neben dem World Cup war in Singapur noch ein anderer Titel zu gewinnen und auch dort gab es für die Deutschen Grund zum Jubeln.

Thomas Dold sicherte sich ebenso wie Melissa Moon durch den Sieg in Singapur auch den Gewinn des Vertical World Circuits, einer internationalen Rennserie mit neun Läufen, die von der in Italien ansässigen Berglauf-Organisation ISF organisiert wird und ihren Schwerpunkt in Europa und Asien hat.

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