Kultlauf in St. Wolfgang

Melderekord beim Wolfgangseelauf 2013

Bei perfektem Wetter gelang den Vorjahressiegern beim Klassiker über 27 km die Titelverteidigung. Mit 3.600 Anmeldungen konnte der Veranstalter sich über einen neuen Melderekord freuen.

Wolfgangseelauf 2013 sieger

Die strahlenden Titelverteidiger Chelangat Sang und Hosea Tuei beim Klassiker über 27 km.

Bild: Horst von Bohlen

Seit nunmehr 41 Jahren zählt der Internationale Wolfgangseelauf zu den Höhepunkten im österreichischen Laufherbst. Bei seiner 42. Auflage zeigte sich die Traditionsveranstaltung wieder von seiner schönsten Seite. 3.600 Läufer aus 38 Nationen gingen bei schönem Laufwetter an den Start.

Zum sechsten Mal kürte sich der Kenianer Hosea Tuei zum Sieger des Klassikers über 27 Kilometer. Bis Kilometer 25 lief er Kopf an Kopf mit seinen Landsmännern Hirum-Mwangi Wandangi und Elisha Kiprotich Sawe, ehe er sich mit einem starken Finish von seinen Verfolgern absetzte und sich mit 12 Sekunden Vorsprung in 1:28:42 Stunden den Sieg holte. Damit verteidigte Tuei seinen Titel vom Vorjahr. „Ich fühlte mich heute das ganze Rennen hindurch sehr stark. Schon nach fünf Kilometern wusste ich, dass ich mit einem Zielsprint das Rennen für mich entscheiden kann,“ meinte Tuei überglücklich im Ziel. Seinen im letzten Jahr aufgestellten Streckenrekord verfehlte er aber um über zwei Minuten. Doch Tuei zeigt sich kämpferisch: „Nächstes Jahr komme ich wieder, um einen neuen Rekord aufzustellen.“ In 1:28:54 folgte Elisha Kiprotich Sawe als Zweiter. Hirum-Mwangi Wandangi komplettierte in 1:29:22 das Siegerpodest. Als schnellster Österreicher erreichte der Salzburger Robert Gruber in 1:35:38 das Ziel in St. Wolfgang.

Der Kultlauf "Rund um den Wolfgangsee" wurde für viele Läufer wieder ein absolutes Highlight.

Bild: Wolfgangseelauf

Im Damenrennen stellte die Vorjahressiegerin Chelangat Sang vom Start weg klar, dass auch 2013 der Tagessieg nur über sie gehen wird. Einsam lief sie ein starkes Rennen rund um den Wolfgangsee und gewann in einer Zeit von 1:47:21 Stunden mit fast zwei Minuten Vorsprung auf Gladys-Jepkurui Biwott, Kenia, (1:49:05) und Hellen Kimutai, Kenia, (1:52:45) das Rennen. Die Freistädterin Monika Winkler belegte als beste Österreicherin mit 2:02:28 den sechsten Gesamtrang in der Damenwertung.

Der Bad Ischler Andreas Pfandlbauer wiederholte seinen Sieg vom Vorjahr beim Salzkammergut Marathon. Auch wenn er auf den letzten Kilometern mit starken Krämpfen zu kämpfen hatte, brachte er den Vorsprung auf seinen Verfolger Robert Stoiber aus Rohrbach sicher nach St. Wolfgang. „Die vielen bekannten Gesichter an der Strecke motivierten mich und trieben mich ins Ziel,“ so der erneute Marathonsieger. Bei den Frauen holte sich eine neue Läuferin den Sieg. Michaela Habring aus Vöcklabruck gewann die Damenwertung in 3:33:44 und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf.

Mit insgesamt 3.600 Gesamt-Meldungen (bei den vier Hauptwettbewerben Salzkammergut Marathon, 27 km, 10 km und 5,2 km) konnte 2013 ein neuer Melde- und Teilnehmerrekord erzielt werden. „Vor allem die Distanzen über 5,2 und 10 Kilometer erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und verzeichneten in diesem Jahr einen Zuwachs von bis zu 20 Prozent“, freut sich Organisator Franz Sperrer. Bei wunderschönem Wetter am Veranstaltungstag fanden sich Läufer aus 38 Nationen ein. Zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke sorgten zudem für ausgezeichnete Stimmung.

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