Leser-Reporterin Sabine Lackner

Mein erstes Mal: Rom-Ostia-Halbmarathon 2014

Leserreporterin Sabine Lackner zieht viel durch die Welt. Diesmal hat es sie nach Rom verschlagen, wo sie zum ersten Mal den Rom-Ostia-Halbmarathon 2014 im Rahmen ihrer Marathonvorbereitung gelaufen ist.

Rom-Ostia-Halbmarathon 2014 - Die Bilder

In der Vorbereitung auf meinen ersten Marathon im April 2014 war ich im Januar auf der Suche nach einem terminlich passenden Halbmarathon. Idealerweise sollte er am 2. März 2014 stattfinden. Hierzulande gibt so früh im Jahr wenige große Laufveranstaltung und keine davon ist aus München gesehen ums Eck. Von meinem Naturell her bin ich Nomade. Ein gepackter Koffer gehört zum Bild meines Vorraums wie bei anderen Menschen der Autoschlüssel. Ich ziehe durch die Welt. Wenn schon für einen Halbmarathon reisen, dann richtig.

Für den 2. März lese ich im RUNNER’S-WORLD-Halbmarathon-Kalender: Antalya, Funchal, Paris und Rom-Ostia. Ich lächle. Möchte ich doch schon seit längerer Zeit eine Freundin wiedersehen, die in der Nähe von Rom mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt. Petra ist Deutsche. Wir haben vor 15 Jahren gemeinsam bei einer großen deutschen Fluglinie unsere Ausbildung gemacht und sind seither befreundet. Früher lebte Petra in Ostia, in jener Stadt vor den Toren Roms, die das Ziel des Halbmarathons sein sollte.

Die Teilnahme am Rom-Ostia-Halbmarathon 2014 erinnerte Sabine Lackner an ihre schönen alten Zeiten in Rom.

Bild: privat

Sofort ziehen Bilder der Erinnerungen vor mein inneres Auge: ein langer Spaziergang durch die archäologischen Ausgrabungen von Ostia Antica, der abendliche Genuss einer Pizza mit Birnen und Gorgonzola beim damaligen Pizza-Weltmeister und gemütliche Tage am Strand. Ich rufe die Webseite des Laufveranstalters auf. Der Ladevorgang auf meinem Mobiltelefon dauert lange. Nervosität, der Lauf könne ausverkauft sein, flackert in mir hoch. Dann bin ich kurzfristig logistisch überfordert: zuerst Anmeldung durchführen, dann Flug und Hotel buchen? Oder doch alles umgekehrt? Ich entspanne mich, als ich sehe, dass Anreise und Unterkunft nicht übermäßig teuer sind, und beginne mit der Anmeldung. Mein Italienisch ist dürftig, aber mit Hilfe meiner Spanisch-Kenntnisse kämpfe ich mich durch die Anmeldungsseiten.

Auf der Webseite des Veranstalters lese ich, der Lauf werde kurz nach 9:00 Uhr im römischen Stadtteil EUR (Esposizione Universale di Roma) starten. Sechs Läufergruppen mit farblich unterschiedlichen Startnummern werden in drei Wellen loslaufen. Die Zuordnung erfolge ausschließlich nach Referenzzeiten aus dem Jahr 2013. Mit meinen 1:57:55 Stunden, die ich im Rahmen des München Marathons, im Oktober 2013 schaffte, werde ich der Gruppe 5 zugewiesen und bekomme eine violette Startnummer für die zweite Welle.

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